Dienstag, 15. November 2022

Tomatomat

Es gibt nahezu nichts, woraus man nicht irgendwie etwas machen könnte. Dies gilt unter anderem auch für den Spielwarenbereich und insbesondere auch für den Brett- und Kartenspielmarkt, für welchen durch Jörg Domberger das Spiel Tomatomat gestaltet wurde, welches durch die Piatnik GmbH & Co KG kürzlich in den Handel gebracht wurde. Hierbei handelt es sich um ein Kartenspiel, welches sich für bis zu vier Spieler ab einem Einstiegsalter von etwa acht Jahren eignen soll und sich rund um die beliebte Frucht dreht. Dieser Tage hat auch uns ein Exemplar dieses neuartigen Spiels erreicht, sodass auch wir die Gelegenheit hatten dieses vorab für euch anzuspielen. Alle wichtigen Informationen rund um dieses Spiel, dessen Verarbeitung sowie den hierdurch gewonnenen Gesamteindruck haben wir euch in gewohnter Manier zusammengefasst, damit auch ihr euch bei einer Überlegung oder einem Bevorstehenden Kauf ein erstes Bild davon hierüber verschaffen könnt. Ausgepackt findet man in einer äußerst platzsparenden Umverpackung insgesamt einhundertvier Spielekarten sowie eine hierzugehörige Anleitung vor, welche an sich sehr übersichtlich gestaltet wurde. Auf die köstlichen farbig unterschiedlichen Tomaten-Sorten hat es nahezu ein jeder Abgesehen, und obendrein kann man diese ganz bequem über einen Selbstbedienungsautomaten erwerben. Natürlich benötigt man hierfür das nötige Kleingeld, welches sich jedoch auch Diebe unter den Nagel reißen wollen, um ebenso an die leckeren Tomaten ranzukommen. Glücklicherweise jedoch drehen auch ein paar Polizisten regelmäßig ihre Runden, sodass man nahezu unbeirrt die richtigen Münzen für seinen Automaten sammeln kann. Hier ist sowohl Glück als auch die richtige Taktik gefragt. Für das Spiel selbst werden in der Tischmitte vier verschiedene Tomaten-Automaten aufgedeckt, welche unterschiedliche Raritäten beinhalten.  Jeder erhält ein Set an Ordnungskarten, welche man vor sich auslegt, wovon jede dieser Karten einem der vier Automaten zugeordnet ist. Weiteres erhalten zudem alle Mitspieler zwölf weitere Karten, auf welchen sich entweder Münzen, Diebe oder Polizisten abgebildet sind. Diese legt man in verdecket Form vor sich ab, sodass man den Spielverlauf selbst nicht aktiv beeinflussen kann, sondern sich auf den Zufall verlassen muss. Zunächst ziehen alle Spieler die ersten vier Karten des verdeckten Stapels und versuchen diese taktisch mithilfe der Ordnungskarten den Automaten zuzuordnen. Die Karten selbst werden dabei jedoch verdeckt abgelegt. Im Anschluss werden weitere vier Karten behoben und den Automaten zugeteilt. Ist dies geschehen, so wird diese Vorgehensweise ein drittes Mal ausgeführt. Nun ist Grips gefragt, denn wer über ein gutes Gedächtnis verfügt, der ist gegenüber seinen Mitstreitern nun ganz klar im Vorteil. Wurden alle Karten ausgelegt, so geht es nun darum diese Auszuwerten. Polizisten vertreiben jene Diebe in gleicher Farbe. Diebe, die jedoch nicht vertrieben werden konnten, stehlen hingegen alle Münzen in gleicher Farbe. Wem am Ende dann trotzdem noch Münzen übriggeblieben sind, der hat nach wie vor die Chance seinen gewünschten Tomaten-Automat zu bekommen und am Ende das Spiel zu gewinnen. All jene die hier bereits keine Münzen mehr übrig haben scheiden somit aus dem Spiel aus. Wichtig ist es seine eigene Karten sowie auch jene der anderen Spieler gut im Blick zu haben. Wer weiß, wie viele Diebe und Polizisten im Spiel sind, gut Bluffen kann, dem gelingt es am Ende das Spiel für sich zu entscheiden. Alles in allem erhält man hier ein sehr unterhaltsames Kartenspiel, bei welchem das Gedächtnis sehr gefragt ist und dieses zum einen zwar ordentlich fordert zugleich dieses aber auch entsprechend fördert. Wer das Spiel erst einmal verstanden hat, der wird hieran schnell gefallen finden, denn so schwierig wie es auf den ersten Blick wirkt ist es im Grunde genommen gar nicht, sodass man dieses Spiel durchaus Kindern ab dem achten Lebensjahr zumuten kann. Alles in allem bieten sich einem hier sehr schön gestaltete Karten, welche hier in einer stabilen Verpackung ankommen, welche ebenso sehr ansprechend gestaltet wurde. Der Unterhaltungswert übersteigt den Preis des Produkts deutlich, sodass wir euch Tomatomat für den nächsten Spieleabend in geselliger Runde oder auch am Familien-Tisch sehr gerne weiterempfehlen und hierfür in unserer Gesamtwertung letztendlich sieben unserer möglichen zehn Punkte vergeben.

Gewinnspiel: Wir verlosen 1x1 Exemplar des neuen Kartenspiels „Tomatomat“ unter allen Teilnehmern, welche uns folgende Gewinnfrage richtig beantworten können: „Durch wen wurde das Spiel Tomatomat gestaltet?“ Wenn ihr die richtige Lösung wisst, so schickt uns diese gemeinsam mit eurem Namen und eurer Anschrift an socmag@gmx.at und mit ein wenig Glück gehört dieses großartige Spiel bald einem von euch. Teilnahmeschluss ist am 20. November 2022. Eine Barablöse ist ausgeschlossen. Eure Daten werden vertraulich behandelt, dienen lediglich der Gewinnermittlung und werden keineswegs an Dritte ausgehändigt.  

Montag, 14. November 2022

Monopoly Reise Um Die Welt

Mehrere Jahrzehnte hält sich der weltweit beliebte Brettspiel-Klassiker Monopoly nun bereits schon in den Regalen der Spielwarenhändler und Online-Riesen. Um die Attraktivität aufrecht zu erhalten, werden hiervon jährlich mehrere neue, teils auch Themenbezogene Varianten hiervon veröffentlicht, worunter neben den Lizenz-Produkten rund um Filme und Serien auch komplett neue Spielvarianten erscheinen, die unter anderem durch die Hasbro Gaming GmbH veröffentlicht werden. Hierzu zählt unter anderem auch die Ausgabe Monopoly Reise Um Die Welt, welches erst kürzlich vorgestellt wurde und dieser Tage auch uns erreicht hat. So haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dieses vorab für euch anzuspielen und euch die wichtigsten Einzelheiten rund um den Inhalt sowie die Verarbeitung hiervon erzählen zu können. Monopoly Reise Um Die Welt wird seitens des Herstellers ab einem Alter von etwa acht Jahren empfohlen, was sich insbesondere auf das dafür notwendige Regelverständnis bezieht. Auf den ersten Blick wirkt es wie eine herkömmliche, modernisierte Fassung des klassischen Monopolys, doch so sehr man dies auch glauben mag – der schein trügt, denn der Verlauf des Spiels unterscheidet sich vom klassischen Spiel doch sehr deutlich. Man erhält hier ein Spielbrett mit abwischbarer Oberfläche, auf welcher sich unterschiedliche paradiesische Reiseziele befinden. Daneben gibt es sowohl die altbekannten Ereignisfelder, Nahflugfelder sowie auch ein sogenanntes Reisetagebuch. Selbstverständlich dürfen jedoch auch bei dieser Variante das Startfeld sowie der Gefängnisbereich nicht fehlen. Im Set enthalten sind vier unterschiedliche Spielfiguren, welche sich nicht nur farblich unterscheiden, sondern zugleich auch noch ein Stempel sind. Die unterschiedlichen Regionen bringen unterschiedliche Sehenswürdigkeiten mit sich, welche man, sofern man auf dem entsprechenden Feld landet auch erstehen kann, sofern sie nicht bereits ein anderer Spieler besitzt. Jeder Spieler erhält hier mitunter auch ein Startkapital, mit welchem er sozusagen auf die Domizile der Welt losgelassen wird. Landet man in einer bestimmten Region, so kann man diese natürlich kaufen. Ziel bei Monopoly Reise Um Die Welt ist es jedoch nicht den meisten Gewinn zu erzielen oder ganze Straßen zusammen zu sammeln, sondern vielmehr vier unterschiedliche Ziele, wie auf den Karten angeführt bereist zu haben. Erreicht man einen solchen Ort, welcher auf der Karte angeführt wird, so darf man diesen mit seiner Figur kurzerhand abstempeln. Diesen zu kaufen ist jedoch nicht erforderlich, und möglicherweise auch gar nicht möglich, da diesen bereits ein anderer Mitspieler besitzen könnte. Gelingt es einem jedoch vor allen anderen vier unterschiedliche Orte abzustempeln, so geht man in diesem Spiel als Sieger hervor. Besitzt man eine Sehenswürdigkeit und ein anderer Spieler landet darauf, so muss dieser selbstverständlich wie auch beim klassischen Monopoly eine Gebühr für sein Verweilen entrichten. Der Verlauf an sich ist dem klassischen Monopoly immer noch recht ähnlich, doch unterscheidet sich hier ganz klar in seinem Verlauf und seinem Ziel, sodass man hier doch ein neuartiges Brettspiel geboten bekommt, das zugegeben zunächst etwas verwirrend, in weiterer Folge jedoch sehr unterhaltsam erscheint. Das Spielbrett an sich wurde sehr schön gestaltet und ist aufgrund seiner Beschichtung nicht nur vor den Stempel-Motiven sondern auch vor Verschmutzungen geschützt, sodass sich dieses problemlos abwischen lässt. Zu den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten findet man außerdem kleine Erklärungen vor, sodass es für Kinder mitunter auch ein wenig lehrreich ist. Die Stempelfiguren wurden in Kunststoff gefertigt, und wirken optisch im Vergleich zu den altbekannten Zinnfiguren zwar nicht mehr so stabil, jedoch durchaus liebevoll in ihrer Gestaltung. Die Monopoly-Währung ist hier leider nicht mehr wie gewohnt in Papierscheinen, sondern in kleinen Papp-Teilchen verarbeitet, was doch etwas gewöhnungsbedürftig und vermutlich langjährigen Monopoly-Fans vermutlich auch ein Dorn im Auge ist. Vorteilhaft wäre es auch, wenn es im Karton eine Möglichkeit gäbe Figuren, Würfel und Spielgeld entsprechend zu sortieren, anstatt sie wild in der Verpackung herumkullern zu lassen, da man diese so vor jedem Gebrauch erst einmal sortieren muss. Nichtsdestotrotz erhält man hier eine etwas andere Variante von Monopoly, welche in ihrem Verlauf durchwegs interessant ist und Abwechslung in das Monopoly-Universum bringt. Wir können uns ganz gut vorstellen dieses bei einem Spieleabend mit Freunden oder der Familie doch auch des Öfteren zur Hand zu nehmen, sodass wir dieses mitunter auch gerne weiterempfehlen würden. Leider ist dieses Spiel aufgrund beschränkter Figuren nur für maximal vier Spieler geeignet, sodass man hier doch ein wenig eingeschränkt ist. Dennoch sind wir bereit diesem Brettspiel in unserer Gesamtwertung sieben unserer möglichen zehn Bewertungspunkte zu vergeben.

Dienstag, 8. November 2022

Play-Doh - Zoom Zoom

Achtung, fertig, aufräumen! Wenn es heißt Schmutz zu beseitigen und sein Zimmer auf Vordermann zu bringen, gibt es bei den meisten Kindern lange Gesichter, denn selbstverständlich ist das alles anders als spaßig. Anders hingegen jedoch mit dem neuen Zoom Zoom Staubsauger-Set von Play-Doh, welcher erst vor kurzem durch die Hasbro Gaming GmbH in den Handel gebracht wurde und so bereits den jüngsten ab etwa dem dritten Lebensjahr die Notwendigkeit des Saubermachens auf spielerische Art und weise beibringt und sie obendrein noch dazu motiviert. Auch wir haben in den vergangenen Tagen eine Ausgabe dieses bunten Knetspaß-Sets erhalten und uns dieses selbstverständlich sehr gerne vorab für euch angesehen, damit auch ihr euch hierüber vor einem etwaigen Kauf ein klares Bild darüber verschaffen könnt. Bereits die bunt gestaltete Produktverpackung lässt anhand ihrer Abbildungen bereits erahnen, welche amüsantes Rollenspiel hier auf einem wartet. Ausgepackt findet man hierin sowohl einen Spielzeugstaubsauger aus Kunststoff, als auch umfangreiches Zubehör, bestehend aus einer Krümelpresse, einen Knetbesen, eine Kehrschaufel, eine Schwammform, eine Papiertuch-Knetrolle, eine Sprühflasche, einen transparenten Leerbehälter sowie fünf farblich unterschiedliche Knet-Becher vor. Bereits auf den ersten Blick wirkt vor allem der blaue in Kunstsoff gehaltene Staubsauger für Kinderaugen besonders interessant, sodass bereits auf den ersten Blick klar ist, dass es sich hierbei gewiss um keinen Ladenhüter handeln wird. Der Staubsauger selbst funktioniert rein mechanisch, was bedeutet, dass hier keinerlei Elektronik darin verbaut ist, sodass hier analoges Spielen gefragt ist, was vor allem die Kreativität der Kinder fordert und zugleich auch fördern soll. Anhand des Zubehörs lassen sich so allerhand Krümel sowie Verunreinigungen formen, welche es anschließend mithilfe von Zoom-Zoom zu beseitigen gilt. Die Borsten des Besens bestehen selbstverständlich ebenso aus Knete, funktionieren dafür allerdings erstaunlich gut. Nach einiger Zeit fallen jedoch auch diese ab. Gut, dass es den Staubsauger gibt. Auch die Sprühflasche stößt einen blauen Wasserstrahl aus, den man in weiterer Folge wie auch die anderen zuvor erstellten Krümel mithilfe von Zoom-Zoom einfach einsaugen kann. Um tatsachlich auch saugen zu können ist es erforderlich den mitgelieferten, transparenten Kunststoff-Behälter, in das innere des Staubsaugers zu stellen. Dieser kommt sozusagen als Auffangbehälter zum Einsatz, denn dieser wird nach und nach mit den Krümeln und sonstigen eingesaugten Knet-Stücken befüllt. Selbstverständlich sind der Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt, sodass man neben den hier enthaltenen Vorlagen natürlich auch eigene „Reste“, die auch in der Realität im Staubsauger landen würden, nachbilden kann. Alles in allem wirkt der Play-Doh Zoom Zoom Staubsauger in seiner Verarbeitung sehr stabil und ist in ihrer Handhabung sehr geeignet für Kinder. Ebenso lässt sich diese gänzlich frei von Rückständen gut reinigen, sodass hier mit Sicherheit eine lange Lebensdauer gegeben ist. Mit Sicherheit werden die Knetbecher nach und nach etwas leerer, oder die Masse durch die oftmalige Nutzung etwas verschmutzt, weshalb es sich empfiehlt diese dennoch in regelmäßigen Abständen auszutauschen. Alles an sich erhält man mit der Play-Doh Zoom Zoom ein sehr schönes und äußerst preiswertes Spielzeug, bei welchem man auf spielerische Art und Weise die Vorgehensweise während der Haushaltsreinigung kennenlernen und nachempfinden kann. Zoom Zoom eignet sich ab drei Jahren und kennt nach obenhin keine Grenzen, sodass sich hier durchaus auch die Erwachsenen an einem Spiel mit ihren liebsten gerne beteiligen. Bei Kindern wird das Interesse vermutlich bis zu einem Alter von etwa sechs bis acht Jahren gegeben sein, sofern man in Erwägung zieht dieses tolle Knet-Set zu verschenken. Uns hat dieses in jeder Hinsicht von sich überzeugt, sodass wir diesen liebevoll gestalteten Play-Doh Staubsauger auf jeden Fall empfehlen können und hierfür in unserer Gesamtwertung sehr gerne achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte vergeben möchten.

Gewinnspiel: Wir verlosen 1x1 Exemplar des Play-Doh Zoom Zoom Staubsaugers unter allen Teilnehmern, welche uns verraten, seit wie viel Jahren die Marke Play-Doh auf dem Spielwarenmarkt bereits präsent ist. Wenn ihr die richtige Lösung wisst, so schickt uns diese zusammen mit eurem Namen und eurer Anschrift an socmag@gmx.at und mit ein wenig Glück gehört dieses Set schon bald euch. Teilnahmeschluss ist am 15. November 2022. Eine Barablöse ist ausgeschlossen. Eure Daten werden vertraulich behandelt, dienen lediglich der Gewinnermittlung und werden keineswegs an Dritte ausgehändigt.

Montag, 7. November 2022

Mein erster Experimentierkasten – Körper & Sinne

Es ist immer wieder lobenswert, wenn eine Freizeitaktivität oder eine Beschäftigungsmöglichkeit einen pädagogisch wertvollen Aspekt mit sich bringt. Dies ist unter anderem auch bei den Experimentierkästen von KOSMOS (Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG) der Fall, wovon kürzlich auch ein neuer themenbezogener Experimentierkasten auf den Markt gebracht wurde, welcher sich mit „Körper & Sinne“ auseinandersetzt und so interessante Einblicke in den biologischen als auch physikalischen Bereich des Menschen für Kinder im Alter zwischen dem fünften und achten Lebensjahr gewährt. Selbstverständlich ist dies nur ein empfohlenes Alter des Herstellers, sodass nach oben hin keinerlei Grenzen gesetzt sind, jedoch ab einem gewissen Alter das Interesse hierfür doch eher schwindet oder bereits in der Schule besprochen wurde. Kürzlich haben auch wir solch einen Experimentierkasten erhalten und es uns nicht nehmen lassen uns diesem anzunehmen und die vielen hier enthaltenen Experimente auch vorab für euch auszuprobieren, sodass wir euch hierzu die wichtigsten Informationen sehr gerne wieder vorab für euch zusammengefasst haben. Das Experimentierset erscheint in einem sehr attraktiv gestalteten Karton, welcher vor allem auch Kinder neugierig auf den Inhalt macht. Hat man diesen geöffnet, so findet man darin einiges an Zubehör vor, welches für die Versuche benötigt wird, wozu unter anderem eine Spiegelfolie, eine Sanduhr, sechs kleine Messbecher mit Verschlüssen, ein hierzupassender Ständer, ein Trichter, ein Schlauch, eine Feder, mehrere Gummiringe, ein Kreisel, eine Styroporkugel, Kreide, verschiedene Tastformen, Stanzbögen sowie auch Papierbögen. Um mit all diesen Gegenständen auch tatsächlich etwas anfangen zu können, liegt dem Set selbstverständlich auch eine farbige Anleitung bei. Natürlich seid ihr jetzt bestimmt schon gespannt darauf, was sich anhand der Gegenstände so alles rund um den Körper erforschen lässt. Beispielsweise lässt sich ergründen, woher etwa blubbernde Geräusche aus dem Bauch kommen, wie es einem gelingt, das Gleichgewicht zu halten und was sich mit seinen Sinnen so alles anstellen lässt, welche hierbei ganz schön gefordert und gefördert werden. Man könnte meinen, dass bei diesem Experimentierkasten voller Körpereinsatz gefragt ist. Mithilfe der unterschiedlichen Materialien dieses Sets lassen sich unter anderem auch ein Zauberfernrohr oder aber auch ein Stethoskop basteln, welche ebenso zu Forschungszwecken verwendet werden. Beim Schnüffel-Memory sind sowohl der Geruchssinn als auch das Gedächtnis gefragt, wobei allerdings nicht nur experimentierfreudige Kinder, sondern auch deren Eltern noch etwas lernen können und gewiss auf ihre Kosten kommen. Alle hier enthaltenen Experimente beziehen sich auf den menschlichen Körper und deren Sinne, sodass man hier nicht lediglich etwas ausprobiert, sondern eine eigene biologische Hülle besser verstehen lernt. Anhand der enthaltenen Aufgabestellungen scheint dies den Kindern tatsächlich auch zu gelingen und nicht nur das, denn mit den Versuchen die sich auf den Körper beziehen wird es ihnen zudem auch gelingen die Erwachsenen damit zu verblüffen und anhand der Experimente, welche in einer bebilderten Anleitung gut erklärt werden, ihr eigenes Selbstbewusstsein erheblich zu steigern, sodass ihnen die damit verbundene Freude sichtlich anzumerken ist. Kinder ab dem Vorschul-Alter bis hin zu etwa der dritten Grundschulklasse werden hieran Interesse zeigen, ehe man sich im Schulunterricht noch deutlich intensiver mit der menschlichen Biologie befasst. Dieser Experimentierkoffer ist in seiner Ausstattung sehr umfangreich und schafft es Kinder bereits anhand der Durchführung der ersten Versuche recht schnell zu begeistern. Die Qualität der Einzelteile ist sehr wertig und gut verarbeitet. Kinder haben hiermit die Möglichkeit verschiedene Experimente auszuführen und dabei auf spielerische Art und Weise zu lernen, sodass hierbei auch Spaß auf jeden Fall gegeben ist und das Interesse geweckt wird. Der gewünschte Lerneffekt ist hier zweifelsohne gegeben. Die Produktverpackung ist in ihrer Gestaltung recht bunt und informativ, sodass man sich anhand der Abbildungen bereits ein erstes Bild davon machen kann, was einem inhaltlich hierbei erwartet. Es wird hier definitiv nicht zu viel versprochen, denn dieser Experimentierkasten ist in seiner Thematik als auch seiner Ausführung sehr zu empfehlen, sodass wir euch mitunter auch nahelegen können euch diesen entweder selbst zu besorgen oder zu verschenken, sofern man auf der Suche nach einem sinnvollen Mitbringsel oder einem passenden Geschenk ist. Letztendlich möchten wir hierfür in unserer Gesamtwertung sehr gerne insgesamt acht von möglichen zehn Bewertungspunkten vergeben, sodass wir euch diesen Experimentierkasten von KOSMOS rund um den Körper und dessen Sinne auf jeden Fall weiterempfehlen können.

Freitag, 4. November 2022

KOSMOS - Fun Science - Fruchtgummi-Labor

Verschiedene Arten von Fruchtgummi stehen gewiss auf der Einkaufsliste diverser Naschkatzen und selbst obwohl diese vermutlich nicht gerade jedermanns Sache sind, so haben sich manche bestimmt schon einmal gefragt, wie diese wohl hergestellt werden. Natürlich findet die Produktion von Fruchtgummi wie wir es kennen in maschineller Massenfertigung in großen Fabriken statt, doch was passiert in solchen Maschinen, dass am Ende beispielsweise ein fertiges Gummibärchen in der tüte landet? Genau das kann man nun beobachten, denn durch den KOSMOS Verlag wurde bereits vor einiger Zeit das sogenannte „Fruchtgummi-Labor“ veröffentlicht, sodass man hiermit selbst experimentieren und eigene Gummibärchen herstellen kann. Das Beste daran ist, dass man diese im Anschluss sogar verzehren kann, da sich diese mit natürlichen, ungiftigen Stoffen auf simple Art und Weise herstellen lassen. Natürlich sprechen wir hierbei bereits aus Erfahrung, denn erst kürzlich erreichte auch uns ein Exemplar dieses Experimentierkastens, welcher Kinder zweifelsohne für sich begeistern wird. Dieser köstliche Experimentierkasten eignet sich in erster Linie für Wissbegierige Naschkatzen im Alter zwischen dem achten und etwa dem zwölften Lebensjahr. Im Set enthalten sind neben einer ausführlichen Anleitung alles was man benötigt um selbst Gummibärchen und andere Fruchtgummi-Sorten herzustellen. Hierzu zählen zwei unterschiedliche Zuckermischungen mit Erdbeere und Ananas-Aromen, eine Geliermittel-Mischung, eine Gießform, ein Messbecher, kleine Geschenkdöschen sowie ein Sticker-Bogen, welcher in weiterer Folge die Etiketten für die Döschen darstellen soll. Die Zutaten und insbesondere auch das Geliermittel sind für alle unbedenklich, da diese rein pflanzlich hergestellt wurden. Für die Zubereitung wird eine Zuckermischung mit dem Geliermittel mit etwas heißem Wasser aufgekocht – wichtig dabei ist, dass man gerade dies mit einem Erwachsenen durchführt um dadurch eventuell auftretende Verletzungen zu vermeiden. Diese Masse wird kurzerhand in die beiliegenden Förmchen gegossen, in welcher diese bloß noch auskühlen muss. Anschließend kann man seine selbst hergestellten Fruchtgummis aus der Form lösen und wenn nötig noch etwas schöner zerteilen um diese in den beiliegenden Geschenk-Döschen abzufüllen. Dies Funktioniert mit den Sorten Erdbeere als auch Ananas gleichermaßen gut. Man hat die Möglichkeit beim Abfüllen die beiden unterschiedlichen Geschmacksrichtungen entweder zu mischen oder getrennt voneinander aufzubewahren. Entsprechend lässt sich in weiterer Folge auch das Etikett gestalten. Nun kann man seine ersten selbst hergestellten Gummibärchen entweder verschenken oder einfach selber genießen. Ganz egal für was man sich entscheidet – so einfach die Fruchtgummi-Produktion auch war, sie war mindestens genauso lehrreich und nicht nur das, denn hinterher zudem auch noch köstlich beim Verzehr. Alles in allem handelt es sich hierbei um ein sehr simples Experiment, welches man durchaus schon Kindern ab dem sechsten Lebensjahr zumuten könnte, denn selbst die größeren Kinder benötigen ebenso ein wenig Unterstützung, wenn es darum geht mit dem heißen Wasser zu arbeiten. Hierbei lassen sich unterschiedliche Aggregatszustände sowie auch die Inhaltsstoffe erforschen, sodass Kinder über ihre süßen Genussmittel durchaus etwas lernen können. Was das Preis-Leistungsverhältnis hierbei anbelangt, so darf man durchaus zufrieden gestimmt sein, denn Kinder werden gewiss Freude, Spaß und Spannung daran finden. In unserer Gesamtwertung würden wir für das Fruchtgummi-Labor welches über den KOSMOS Verlag erschienen ist insgesamt sieben unserer möglichen zehn Bewertungspunkte vergeben und euch dieses unter anderem als Einsteige-Experiment in der bunten Welt der Versuche durchaus empfehlen.