Freitag, 16. April 2021

Freeze Factory

Wer wollte nicht immer schon in einer Eisfabrik arbeiten und leckere kalte Nachspeisen zubereiten oder gar selbst kreieren? Mit dem neuen Brettspiel Freeze Factory, das am 28. März 2021 durch die Piatnik GmbH & Co KG erstmalig auch im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wurde hat man auf spielerische Art und Weise endlich die Möglichkeit dazu sich auszutoben und das praktische daran ist, dass man hinterher auch gar nichts sauebermachen muss. Der einzige negative Aspekt daran ist wohl, dass man sein selbst kreiertes Eis wohl nicht anschließend verzehren kann, aber möglicherweise bietet dieses Spiel ja mitunter auch Anregungen für die Realität, sodass man möglicherweise bald einige bunte Kugeln auftischt. Auch wir haben vor einigen Tagen ein Exemplar des neuen Spiels, welches sich für bis zu vier Spieler ab einem alter von sechs Jahren eignet, erhalten, sodass wir uns es nicht nehmen haben lassen auch dieses gerne vorab für euch anzuspielen und auf Inhalt und Optik zu testen. Enthalten sind hier insgesamt sechsundzwanzig Eistüten, mit jeweils drei unterschiedlichen Sorten, dreizehn Eissorten-Plättchen, ein Würfel sowie auch ein entsprechendes Spielbrett. Ziel ist es möglichst schnell erhaltene Kundenaufträge zu erfüllen und damit die meisten Eistüten einzusammeln. Für das Spiel wird das Spielbrett in der Tischmitte aufgelegt. Die Eissorten-Plättchen werden beliebig auf den markierten Ausgangspositionen verteilt. Bezogen auf die Mitspieleranzahl werden hier eventuell noch Eistüten aus dem Spiel entfernt und in die Schachtel gelegt. Die übriggebliebenen gelten in verdeckter Form als Nachziehstapel. Davon darf jeder Spieler zwei Eistüten beheben. Der jüngste Spieler ist zuerst am Zug und darf mit dem Würfeln beginnen, sofern er dies möchte. Sofern gewürfelt wird, hat man so viele Bewegungspunkte zur Verfügung, die auf dem Würfel angeführt sind, andernfalls beschränkt sich die Zahl auf die Züge. Sofern man es schafft, die entsprechenden Zutaten eine seiner beiden Eistüten in eine Linie zu bringen, so gilt der Auftrag als erfüllt und man darf die entsprechende Tüte vor sich ablegen. Hat man bereits zwei Tüten abgelegt, so darf man eine aus dem Nachziehstapel beheben. Gelingt die Anordnung auf dem Spielbrett nicht, so ist kurzerhand der nächste Spieler am Zug. Ebenso darf man Eistüten ablegen, wenn ein Mitspieler gerade die Sorten in eine entsprechende Anordnung gebracht hat, hier darf man das Spiel mit einem lauten „Freeze“ ruf unterbrechen und die entsprechende Eistüte(n) ablegen. Gespielt wird hier solange, bis ein Spieler keine Eistüte mehr nahziehen kann. Derjenige der am Ende die meisten abgelegten Eistüten sammeln konnte hat das Spiel letztendlich für sich entschieden. Gibt es einen Gleichstand bei den abgelegten Eistüten, so gehen aus dem Spiel gleich mehrere Sieger hervor. Inhaltlich bietet das Spiel Freeze Factory ein sehr unterhaltsames und interessenserweckendes Konzept womit er unter anderem die Jury des deutschen Spielzeugpreises soweit begeistert hat, dass dieses Spiel in der Kategorie „Für die Ganze Familie“ im heurigen Jahr nominiert wurde und unter anderem auch gute Chancen auf einen Sieg hat. Optisch wurde dieses Spiel in sehr bunten Farben gestaltet, die sehr kindlich wirken, sodass man dieses Spiel natürlich bedenkenlos mit seinen Kindern spielen kann. Aufgrund des benötigten Regelverständnis wurde das Spiel ab sechs Jahren empfohlen. Natürlich darf man es jedoch auch wagen auch jüngere Spieler an Freeze Factory heranzuführen, sofern diese gefallen daran finden. Optisch als auch inhaltlich hat dieses Brettspiel einen sehr positiven Eindruck bei uns hinterlassen, sodass wir auch dieses mit Sicherheit einige weitere Male bei dem einen oder anderen Spieleabend miteinbinden werden und vergeben hierfür insgesamt acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte. Dieses Spiel fördert nicht nur die Konzentration, sondern auch das Gedächtnis und liefert damit einen pädagogisch wertvollen Nebeneffekt.


Mittwoch, 14. April 2021

Mozzaroller

Mozzaroller nennt sich das brandneue Gesellschaftsspiel, das sich hervorragend für den nächsten Spieleabend mit Freunden oder der Familie eignet, insbesondere für jene an welchen man es vorzieht Pizza zu bestellen, denn hier würde dieses thematisch sehr gut dazupassen. Mozzaroller ist inhaltlich recht einfach gestrickt und wird jeden Pizza-Fan im Nu für sich begeistern. Im deutschsprachigen Raum ist dieses Spiel, welches durch Jeffrey D. Allers gestaltet wurde am 28. März 2021 durch die Piatnik GmbH & Co KG erstmalig in den Handel gebracht, sodass man dieses seit einigen Tagen im gutsortierten Spielwarenfachgeschäft, situationsbedingt aber auf jeden Fall auch im Onlinehandel erwerben kann. Auch wir haben vor kurzem ein Exemplar dieses Spiels erhalten und uns auch hier gerne wieder die Zeit genommen vorab für euch in dieses hineinzusehen. Was euch hierbei erwartet und wie es mit der Umsetzung hiervon aussieht, möchten wir euch nachstehend nun kurz schildern. Pizzeria Angelo hat erst vor kurzem eröffnet und kann sich auf den regen Bestellandrang kaum retten, sodass der Chef kurzerhand einige rollerfahrende Lieferanten eingestellt hat, um die frischgebackenen Pizzen zu den Kunden zu befördern. Die Zusteller sind die Spieler, die natürlich auch darauf achten müssen, dass die Gerichte mit den richtigen Zutaten belegt wurden, denn Zufriedenheit steht an erster Stelle immerhin gibt es in diesem speziellen Gastronomiebereich genügend Konkurrenz. Dieses Spiel enthält insgesamt einundfünfzig Spielkarten, wovon fünfzig hiervon als Auftragskarten sowie eine davon als Pizzeria-Karte anzusehen ist. Ebenso enthalten sind acht Würfel, auf welchen sich jeweils sechs Zutaten befinden, acht Strafchips sowie sechs Lieferantenplättchen, die in unterschiedlichen Farben gehalten sind.  Vor dem ersten Spielbeginn müssen Plättchen und Chips erst aus den entsprechenden Stanztafeln herausgebrochen werden. Die Aufteilung sieht folgendermaßen aus: Die Pizzeria-Karte wird in der Tischmitte aufgelegt. Die Auftragskarten werden durchgemischt und davon zehn Karten entnommen und unter die Pizzeria gelegt. Die übrigen vierzig werden verdeckt danebengelegt. Nun werden acht Auftragskarten gezogen, die man dann offen in einem Kreis um die Pizzeria herum legt. Die ausgebrochenen Plättchen und Chips legt man für alle gut erreichbar daneben. Der Spieler, der das Spiel eröffnet (üblicherweise beginnt auch hier wieder der jüngste in der Runde), darf alle Zutatenwürfel zu sich nehmen. Nun gilt es mit den gewürfelten Symbolen die Zutaten abzulegen, jede vollständig erfüllte Auftragskarte darf man einsammeln, für alle unerfüllten gibt es pro Karte einen Strafchip, wobei das Maximum hier bei zwei Strafchips liegt. Gewürfelt werden darf beliebig oft, solange man ablegen kann. Kann man nicht mehr Ablegen gilt der Zug als beendet. Ebenso hat man die Möglichkeit die Würfel freiwillig abzugeben, um weniger Strafchips einzusammeln, auch hier gilt der Zug als beendet. Sofern man die meisten Auftragskarten einer Kundenfarbe eingesammelt hat, darf man sich das entsprechende Lieferantenplättchen nehmen und zu seinen Aufträgen legen. Hierfür gibt es zum Ende des Spiels Extrapunkte, die man während des Spiels jedoch noch ganz leicht verlieren kann, sofern es einem Mitspieler gelingt noch mehr Aufträge der Kundenfarbe einzusammeln. Gibt es jedoch einen Gleichstand bei den Aufträgen, so wandert das Lieferantenplättchen zurück in die Tischmitte, sodass das Spiel weiter spannend bleibt. Nach einer erfolgten Runde wird die Auslage um die eingesammelten Auftragskarten aus dem Nachziehstapel entsprechend ergänzt, sodass sich wieder insgesamt acht Bestellungen in der Tischmitte befinden. Sobald diese nicht mehr auf acht Karten aufgefüllt werden können, endet das Spiel. Nun gilt es seine Punkte laut entsprechender Auflistung in der Anleitung zu zählen und um Bonuspunkte zu ergänzen. Wer am Ende die meisten Punkte erspielen konnte hat das Spiel Mozzaroller letztendlich für sich entschieden. Optisch ist dieses Spiel mindestens für jeden Pizza-Fan sehr ansprechend und regt zudem tatsächlich auch den Appetit auf diese italienische Köstlichkeit an. Die farbliche Gestaltung ist sehr gelungen und auch qualitativ kann man sich hier nicht beklagen. Die Chips sind in stabilem Karton gehalten und auch die Spielkarten wirken bei sachgemäßer Handhabung sehr langlebig. Die Druckqualität auf den Würfeln ist ebenso sehr positiv ausgefallen sodass man an der technischen Umsetzung nichts bemängeln kann. Inhaltlich hat sich der Spieleautor wohl wirklich den Kopf nach einer Unterhaltungsmöglichkeit zerbrochen, denn dieses wirkt sehr gut durchdacht und macht auch langfristig immer noch großen Spaß, sodass sich Mozzaroller auch aufgrund seiner kompakten Verpackung sehr gut als Mitbringsel zum nächsten Spieleabend eignet.  Von uns erhält diese Spiele-Neuheit insgesamt achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir euch dieses auch ganz klar weiterempfehlen.


Samstag, 10. April 2021

Disney Prinzessin Rapunzels Haartraum

Der Traum vieler Mädchen ist es einmal so zu sein wie eine Disney-Prinzessin oder einer solchen zu begegnen. Letzteres können sich diese mittlerweile auf eine etwas andere Art und Weise erfüllen, denn durch die Hasbro Gaming GmbH wurden einige der Disney-Prinzessinnen als Puppe hergestellt, die in etwa die Größe einer Barbie-Puppe haben. Ganz oben auf der Liste sind bei den meisten die Charaktere aus Die Eiskönigin, wobei es jedoch zahlreiche andere Charaktere aus den unterschiedlichsten Disney-Meisterwerken zu entdecken gibt. Eine der ganz besonderen Disney-Prinzessinnen ist unter anderem auch Rapunzel, welche vor etwa zehn Jahren die große Rückkehr auf die Leinwand in Form eines Animations-Abenteuers feierte. Auch diese ist seit Ende des vergangenen Jahres in Form einer detailgetreuen Puppe veröffentlicht worden, die über ein schickes lilafarbenes Kleid verfügt, das zum Teil in Kunststoff, zum anderen jedoch auch aus Stoff gehalten ist. Beweglich sind hier Arme, Beine und auch der Kopf, sodass sich mit dieser Figur auch sehr gut spielen lässt. Das Gesicht von Rapunzel wurde aufgedruckt und ist basierend auf der Charakter-Vorlage des Films sehr gut getroffen. Das ganz besondere Merkmal dieser Puppe sind auf jeden Fall die enorm langen Haare, die hier eine Länge von fünfundvierzig Zentimetern zu bieten haben, was in etwa die drei- bis Vierfache Länge einer herkömmlichen Barbie-Puppe ist. Um diese auch regelmäßig pflegen zu können ist hierfür auch eine eigene Bürste enthalten, womit sich die extralangen Haare, die unter anderem aus den Büchern und dem Film bekannt sein sollten, gut pflegen lassen. Optisch macht die Rapunzel Puppe natürlich einiges her und weiß Kinder auf jeden Fall für sich zu begeistern, wobei das Zielpublikum vorrangig bei jungen Mädchen oder Sammlern liegt. Die Verarbeitung des Kunststoffs ist sehr zufriedenstellend, da dieser sehr stabil gehalten wirkt, sodass man hier gewiss über einen längeren Zeitraum hinweg eine Freude mit Rapunzels Haartraum haben wird. Problematisch wird es hier jedoch ein wenig bei den Haaren, da sich aufgrund der Länge doch recht schnell Knoten bilden können und die Kunst-Haare auch sehr schnell verfilzen, sodass man hier in Erwägung ziehen sollte der Puppe eventuell vermehrt geflochtene Frisuren zu verpassen. Sonst gibt es hieran absolut nichts Negatives auszusetzen, sodass wir der Meinung sind, dass sich hiermit einige unterhaltsame Spielstunden verbringen lassen. Wenn man auf der Suche nach einem geeigneten Geschenk für den Geburtstag oder eventuell auch zwischendurch ist, sollte man es doch durchaus in Betracht ziehen diese Puppe zu kaufen, denn falsch machen kann man hiermit garantiert nichts, dass sie mit Sicherheit gefallen wird. Wie lange die Spielfreude jedoch andauert hängt ganz allein mit der richtigen Handhabung beziehungsweise Haarpflege zusammen. Von uns erhält das Produkt Rapunzels Haartraum insgesamt sieben unserer möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir euch diese Puppe dennoch gerne empfehlen. Wer hieran gefallen findet, der sollte zumindest auch einmal einen Blick auf weitere Charaktere wie Elsa, Anna, Arielle, Mulan Cinderella und weitere werfen, die ebenso als Puppen in etwa selber Größe in den Regalen steht und nur zu darauf waren in ein abenteuerliches Kinderzimmer oder besser gesagt Prinzessinnen-Reich einzutauchen.

Mittwoch, 7. April 2021

Jinx

Jinx ist ein brandneues Kartenspiel aus Österreich, welches von Klaus Altenburger gestaltet wurde und erst Mitte März 2021 erstmalig durch die Piatnik GmbH & Co KG in den Handel gebracht wurde. Dieses ist kein klassisches Kartenspiel, welches man in den Händen hält, sondern vielmehr zu einer Art Spielfeld, das sich aus sechzehn Karten zusammensetzt, zusammenfügt. Diese gilt es jedoch zu sammeln. Das Spiel an sich wirkt sehr vielversprechend und wirkt auch in seiner Aufmachung nicht gerade unattraktiv, sodass auch wir uns dieses nicht entgehen lassen wollten. Selbstverständlich war die Freude groß, als uns hiervon dieser Tage auch ein Exemplar hiervon erreicht hat, sodass wir bereits auch die Möglichkeit hatten, dieses anzuspielen. Über dessen Verlauf, die Verarbeitung und die Spielgestaltung haben wir euch natürlich die wesentlichen Informationen zusammengefasst, damit auch ihr euch einen ersten Überblick über Jinx verschaffen könnt und damit bereits überlegen könnt, ob dieses möglicherweise auch euren Geschmack in Sachen Gesellschaftsspiele treffen würde. Dieses Spiel umfasst einen Zahlen-Würfel, sowie achtundvierzig Zahlenkarten und zwölf Glückskarten. Die Zahlen als auch Glückskarten werden getrennt voneinander durchgemischt und in verdeckten Stapeln bereitgelegt. Der hier enthaltene Würfel wird direkt neben dem Glückskartenstapel abgelegt. Ein Spiel dauert über drei Runden an, wobei bei jeder der Spielrunden insgesamt sechzehn Zahlen-Karten behoben und in einem 4x4 Feld zu einem Quadrat in der Tischmitte aufgelegt werden. Die restlichen Karten sind für die aktuelle Spielrunde nicht weiter relevant. Hier darf der jüngste Mitspieler den Anfang machen und zu Würfeln beginnen. Ist dieser mit seinem Wurf nicht zufrieden, so darf er ein weiteres Mal sein Glück versuchen, muss den zweiten Wurf jedoch dann zum Zug bringen. Im Anschluss daran darf der Spieler sich eine beliebige Karte in der Zahl der gewürfelten Punkte aus dem aufgelegten Kartenfeld nehmen und vor sich ablegen. Danach ist der nächste Spieler am Zug. Gespielt wird solange bis sich kein Spieler mehr eine Karte aus den ausgelegten Karten nehmen kann. So beginnt die Auswertung. Jeder Spieler vergleicht die Farben seiner gesammelten Zahlenkarten, ebenso jene die in einer Vorrunde gesammelt wurden, mit jenen Karten, die sich noch in der Tischmitte befinden. Sofern es hier eine oder mehrere farbliche Übereinstimmungen gibt, so muss der Spieler alle Karten derselben Farbe(n) zurück in die Tischmitte legen. Jener Spieler der als letztes am Zug war, muss zudem auch jene Karte, die in seiner eigenen Sammlung den höchsten Wert hat in die Tischmitte legen. Gibt es davon mehrere so darf dieser frei wählen. Hat dieser jedoch keine Karten, so kann er auch keine davon abgeben, weshalb nun alle übrigen Karten in der Tischmitte ins Spiel kommen. Nun kommen die Glückskarten ins Spiel. Jener Spieler der den Abschluss auf dem Feld machte, darf damit beginnen eine Glückskarte zu beheben. Im Zuge dessen wird eine beliebige Karte aus der eigenen Sammlung abgegeben. Wer keine Karten besitzt, kann sie auch nicht gegen eine Glückskarte eintauschen. Die erhaltene Glückskarte kann man bereits in der darauffolgenden Spielrunde zum Einsatz bringen, wobei sich eine nähere Erklärung hierzu in der beiliegenden Spielanleitung befindet. Jeder Spieler, der nach der Rundenwertung noch Zahlenkarten hat, lässt diese offen vor sich liegen. Danach wird die Tischmitte geräumt und beiseitegelegt. Es wird erneut ein gleichgroßes Kartenfeld aus dem Zahlenkartenstapel aufgelegt, sodass die Prozedur erneut wie beschrieben beginnt. Nach der dritten Spielrunde endet das Spiel, wobei hier die Werte der gesammelten Zahlenkarten zusammengezählt werden. Jener Spieler, der den höchsten Gesamtwert erspielen konnte, hat das Spiel Jinx gewonnen. Haben mehrere Spieler dieselbe Endsumme, so bedeutet dies, dass es mehrere Sieger dieser Jinx-Runde gibt. Was zunächst noch ein wenig kompliziert klingt ist am Ende doch relativ einfach, da man hier den Dreh doch recht schnell heraußen hat, sodass das Spiel Jinx großen Spaß bereitet. Optisch erinnert dieses Spiel ein wenig an das Kartenspiel Uno oder auch Skipo, wobei sich der Spielablauf von den beiden Spielen doch sehr deutlich unterscheidet. Die Karten wirken sehr hochwertig und machen einen langlebigen Eindruck, sofern man diese natürlich behutsam behandelt. Inhaltlich hat uns dieses Spiel doch sehr unterhalten, sodass wir der Ansicht sind, dass sich hiermit einige unterhaltsame Stunden verbringen lassen und sich dieses sehr gut für alle unterschiedlichen Altersklassen eignet. Jinx ist preiswert in zweierlei Hinsichten, sodass wir euch dieses Kartenspiel sehr gerne weiterempfehlen können.


Sonntag, 4. April 2021

Monopoly Kids

Bereits mit Monopoly-Deal welches bereits seit rund zwei Jahren im Umlauf ist versuchte der weltweit beliebte Brettspiel-Klassiker Monopoly nun auch die Welt der Kartenspiele zu erobern, was auch bemerkbar gelungen ist, denn das Interesse vieler Fans aber auch Sammler der beliebten Spiele-Reihe war groß, sodass sich dieses bisher durchwegs gute Verkaufszahlen einbrachte. Monopoly Deal richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder zugleich, wobei das Spiel jedoch erst ab einem Alter von etwa acht Jahren empfohlen wird und einem an Aufmerksamkeit und etwas Talent einiges abverlangt, sodass sich dieses doch vorweg an die Erwachsenen richtet. Da jedoch auch immer mehr Kinder an dieser etwas anderen Spielweise interessiert sind, wurden hier seitens der Marke und der Hasbro Gaming GmbH entsprechend darauf reagiert, sodass im Herbst des vergangenen Jahres erstmals auch die Rede von einem weiteren Kartenspiel war, welches sich Monopoly Kids nennt, und mittlerweile ebenso im gutsortieren Spielwaren-Fachhandel zu finden ist. Auch wir haben erst vor kurzem ein Exemplar hiervon erhalten, sodass wir euch auch nicht weiter vorenthalten möchten, was dieses inhaltlich als auch in seiner Verarbeitung mit sich bringt. Dieses wurde selbstverständlich in seinen Regeln deutlich vereinfacht, sodass diesen hierbei bereits Kinder ab etwa sieben Jahren und vereinzelt sogar auch darunter sehr leicht folgen können. Dieses Spiel beinhaltet insgesamt einhundertzehn Karten sowie eine hierzugehörige Anleitung. Die Karten wurden optisch natürlich an die klassische Monopoly-Optik angepasst, welche sich hier eben in Grundstückskarten, Aktionskarten und Geldkarten aufgliedern. Entsprechend werden die Geld- und Aktionskarten miteinander vermischt und jeweils fünf Stück davon an die Mitspieler verteilt. Die Grundstückskarten werden in einem Stapel in verdeckter Form abgelegt. Nun werden in abwechselnder Reihenfolge Auktionen durchgeführt, wobei der jüngste Spieler den Anfang machen darf. Es gilt nun bei Interesse an einem Grundstück der meistbietende zu sein, denn wer als erstes insgesamt drei Grundstück-Sets aus selbiger Farbe zusammen hat, gewinnt dieses Spiel. Selbstverständlich nehmen auch in dieser Monopoly-Variante diverse Aktionskarten Einfluss auf dieses Spiel, was dieses mitunter vereinfachen, allerdings auch deutlich schwieriger machen kann. Hierzu gehören ein „Joker“ eine „2 Ziehen“, eine „Räuberkarte“ sowie auch eine „Stoppkarte“. Versteigert wird jeweils die oberste Karte aus dem Stapel der Grundstückskarten. Hierfür wählen die Spieler in ihrem eigenen Interesse eine beliebige Höhe an Geldkarten. Wer am höchsten bietet erhält hier letztendlich den Zuschlag. Derjenige Spieler der den Zuschlag erhält muss in weiterer Folge das Geld auf dem Ablagestapel ablegen. Gibt es beim Bieten ein Unentschieden, so dürfen die jeweils bietenden Spieler den Betrag beliebig erhöhen, bis es hier einen Sieger gibt. Gibt keiner der beiden Spieler nach, oder gibt es weiterhin ein unentschieden, so landet die Grundstückkarte im untersten Bereich des Stapels. Selbiges gilt, sofern bei einem Grundstück niemand ein Gebot machen möchte. Spieler die eine Auktion verloren haben dürfen ihr gebotenes Geld natürlich behalten. Das Spiel wird solange gespielt, bis der erste Spieler drei Farbgruppen komplettiert und damit gewonnen hat. Optisch liefert dieses Kartenspiel die klassischen Monopoly-Farben, die sich sehr stark am Brettspiel orientieren. Auch die Grundstückskarten sind vorbildlich an diesem angelehnt. Lediglich die Aktionskarten sind hier speziell für diese Kartenspiel-Variante ausgelegt worden. Inhaltlich ist dieses Spiel sehr schnell erklärt und die Regeln hiervon gestalten sich sehr einfach, sodass diese ohne Bedenken auch von Kindern leicht verstanden werden. Das Konzept an sich ist recht gut ausgearbeitet worden und weiß natürlich zu unterhalten, auch wenn dem Brettspiel von Monopoly kein Ableger dieser Art das Wasser reichen kann. Für unterwegs jedoch ist ein Kartenspiel dieser Art die beste Alternative hierzu. Zum Geburtstag von Monopoly wurde eine sogenannte Gemeinschaftskartenwahl ins Leben gerufen, an welche sich Monopoly-Fans entsprechend beteiligen und darüber Abstimmen können, welche modernisierten Gemeinschaftskarten im künftigen Monopoly mitintegriert werden sollen. Mehr dazu findet ihr im Anschluss an diesen Artikel. Nun zurück zum Spiel selbst, welches uns insgesamt sehr gut gefallen hat, und welches wir euch für eine schnelle Spielrunde zwischendurch auch sehr gerne weiterempfehlen können. In unserer Gesamtwertung vergeben wir hierfür letztendlich insgesamt sieben unserer möglichen zehn Bewertungspunkte.