Wer wollte nicht immer schon in einer Eisfabrik
arbeiten und leckere kalte Nachspeisen zubereiten oder gar selbst kreieren? Mit
dem neuen Brettspiel Freeze Factory, das am 28. März 2021 durch die
Piatnik GmbH & Co KG erstmalig auch im deutschsprachigen Raum veröffentlicht
wurde hat man auf spielerische Art und Weise endlich die Möglichkeit dazu sich
auszutoben und das praktische daran ist, dass man hinterher auch gar nichts
sauebermachen muss. Der einzige negative Aspekt daran ist wohl, dass man sein
selbst kreiertes Eis wohl nicht anschließend verzehren kann, aber
möglicherweise bietet dieses Spiel ja mitunter auch Anregungen für die Realität,
sodass man möglicherweise bald einige bunte Kugeln auftischt. Auch wir haben
vor einigen Tagen ein Exemplar des neuen Spiels, welches sich für bis zu vier
Spieler ab einem alter von sechs Jahren eignet, erhalten, sodass wir uns es
nicht nehmen haben lassen auch dieses gerne vorab für euch anzuspielen und auf
Inhalt und Optik zu testen. Enthalten sind hier insgesamt sechsundzwanzig Eistüten,
mit jeweils drei unterschiedlichen Sorten, dreizehn Eissorten-Plättchen,
ein Würfel sowie auch ein entsprechendes Spielbrett. Ziel ist es
möglichst schnell erhaltene Kundenaufträge zu erfüllen und damit die meisten Eistüten
einzusammeln. Für das Spiel wird das Spielbrett in der Tischmitte aufgelegt. Die
Eissorten-Plättchen werden beliebig auf den markierten Ausgangspositionen
verteilt. Bezogen auf die Mitspieleranzahl werden hier eventuell noch Eistüten
aus dem Spiel entfernt und in die Schachtel gelegt. Die übriggebliebenen gelten
in verdeckter Form als Nachziehstapel. Davon darf jeder Spieler zwei Eistüten
beheben. Der jüngste Spieler ist zuerst am Zug und darf mit dem Würfeln
beginnen, sofern er dies möchte. Sofern gewürfelt wird, hat man so viele
Bewegungspunkte zur Verfügung, die auf dem Würfel angeführt sind, andernfalls beschränkt
sich die Zahl auf die Züge. Sofern man es schafft, die entsprechenden Zutaten
eine seiner beiden Eistüten in eine Linie zu bringen, so gilt der
Auftrag als erfüllt und man darf die entsprechende Tüte vor sich ablegen. Hat
man bereits zwei Tüten abgelegt, so darf man eine aus dem Nachziehstapel
beheben. Gelingt die Anordnung auf dem Spielbrett nicht, so ist kurzerhand der
nächste Spieler am Zug. Ebenso darf man Eistüten ablegen, wenn ein Mitspieler
gerade die Sorten in eine entsprechende Anordnung gebracht hat, hier
darf man das Spiel mit einem lauten „Freeze“ ruf unterbrechen und die
entsprechende Eistüte(n) ablegen. Gespielt wird hier solange, bis ein
Spieler keine Eistüte mehr nahziehen kann. Derjenige der am Ende die
meisten abgelegten Eistüten sammeln konnte hat das Spiel letztendlich für sich
entschieden. Gibt es einen Gleichstand bei den abgelegten Eistüten, so
gehen aus dem Spiel gleich mehrere Sieger hervor. Inhaltlich bietet das Spiel Freeze
Factory ein sehr unterhaltsames und interessenserweckendes Konzept womit er
unter anderem die Jury des deutschen Spielzeugpreises soweit begeistert hat,
dass dieses Spiel in der Kategorie „Für die Ganze Familie“ im heurigen Jahr nominiert
wurde und unter anderem auch gute Chancen auf einen Sieg hat. Optisch wurde
dieses Spiel in sehr bunten Farben gestaltet, die sehr kindlich wirken, sodass
man dieses Spiel natürlich bedenkenlos mit seinen Kindern spielen kann.
Aufgrund des benötigten Regelverständnis wurde das Spiel ab sechs Jahren
empfohlen. Natürlich darf man es jedoch auch wagen auch jüngere Spieler an Freeze
Factory heranzuführen, sofern diese gefallen daran finden. Optisch als auch
inhaltlich hat dieses Brettspiel einen sehr positiven Eindruck bei uns
hinterlassen, sodass wir auch dieses mit Sicherheit einige weitere Male bei dem
einen oder anderen Spieleabend miteinbinden werden und vergeben hierfür insgesamt
acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte. Dieses Spiel fördert nicht nur
die Konzentration, sondern auch das Gedächtnis und liefert damit einen pädagogisch
wertvollen Nebeneffekt.
Freitag, 16. April 2021
Mittwoch, 14. April 2021
Mozzaroller
Mozzaroller nennt sich das brandneue Gesellschaftsspiel,
das sich hervorragend für den nächsten Spieleabend mit Freunden oder der
Familie eignet, insbesondere für jene an welchen man es vorzieht Pizza
zu bestellen, denn hier würde dieses thematisch sehr gut dazupassen. Mozzaroller
ist inhaltlich recht einfach gestrickt und wird jeden Pizza-Fan im Nu
für sich begeistern. Im deutschsprachigen Raum ist dieses Spiel, welches durch Jeffrey
D. Allers gestaltet wurde am 28. März 2021 durch die Piatnik GmbH
& Co KG erstmalig in den Handel gebracht, sodass man dieses seit einigen
Tagen im gutsortierten Spielwarenfachgeschäft, situationsbedingt aber auf jeden
Fall auch im Onlinehandel erwerben kann. Auch wir haben vor kurzem ein Exemplar
dieses Spiels erhalten und uns auch hier gerne wieder die Zeit genommen vorab
für euch in dieses hineinzusehen. Was euch hierbei erwartet und wie es mit der
Umsetzung hiervon aussieht, möchten wir euch nachstehend nun kurz schildern. Pizzeria
Angelo hat erst vor kurzem eröffnet und kann sich auf den regen Bestellandrang
kaum retten, sodass der Chef kurzerhand einige rollerfahrende Lieferanten
eingestellt hat, um die frischgebackenen Pizzen zu den Kunden zu
befördern. Die Zusteller sind die Spieler, die natürlich auch darauf achten
müssen, dass die Gerichte mit den richtigen Zutaten belegt wurden, denn
Zufriedenheit steht an erster Stelle immerhin gibt es in diesem speziellen
Gastronomiebereich genügend Konkurrenz. Dieses Spiel enthält insgesamt
einundfünfzig Spielkarten, wovon fünfzig hiervon als Auftragskarten sowie eine
davon als Pizzeria-Karte anzusehen ist. Ebenso enthalten sind acht Würfel,
auf welchen sich jeweils sechs Zutaten befinden, acht Strafchips sowie
sechs Lieferantenplättchen, die in unterschiedlichen Farben gehalten
sind. Vor dem ersten Spielbeginn müssen Plättchen
und Chips erst aus den entsprechenden Stanztafeln herausgebrochen
werden. Die Aufteilung sieht folgendermaßen aus: Die Pizzeria-Karte wird
in der Tischmitte aufgelegt. Die Auftragskarten werden durchgemischt und davon
zehn Karten entnommen und unter die Pizzeria gelegt. Die übrigen vierzig
werden verdeckt danebengelegt. Nun werden acht Auftragskarten gezogen, die man
dann offen in einem Kreis um die Pizzeria herum legt. Die ausgebrochenen
Plättchen und Chips legt man für alle gut erreichbar daneben. Der
Spieler, der das Spiel eröffnet (üblicherweise beginnt auch hier wieder der
jüngste in der Runde), darf alle Zutatenwürfel zu sich nehmen. Nun gilt es mit
den gewürfelten Symbolen die Zutaten abzulegen, jede vollständig erfüllte
Auftragskarte darf man einsammeln, für alle unerfüllten gibt es pro Karte einen
Strafchip, wobei das Maximum hier bei zwei Strafchips liegt. Gewürfelt
werden darf beliebig oft, solange man ablegen kann. Kann man nicht mehr Ablegen
gilt der Zug als beendet. Ebenso hat man die Möglichkeit die Würfel freiwillig abzugeben,
um weniger Strafchips einzusammeln, auch hier gilt der Zug als beendet. Sofern
man die meisten Auftragskarten einer Kundenfarbe eingesammelt hat, darf
man sich das entsprechende Lieferantenplättchen nehmen und zu seinen Aufträgen
legen. Hierfür gibt es zum Ende des Spiels Extrapunkte, die man während des
Spiels jedoch noch ganz leicht verlieren kann, sofern es einem Mitspieler
gelingt noch mehr Aufträge der Kundenfarbe einzusammeln. Gibt es jedoch einen
Gleichstand bei den Aufträgen, so wandert das Lieferantenplättchen zurück in
die Tischmitte, sodass das Spiel weiter spannend bleibt. Nach einer erfolgten
Runde wird die Auslage um die eingesammelten Auftragskarten aus dem
Nachziehstapel entsprechend ergänzt, sodass sich wieder insgesamt acht
Bestellungen in der Tischmitte befinden. Sobald diese nicht mehr auf acht
Karten aufgefüllt werden können, endet das Spiel. Nun gilt es seine Punkte laut
entsprechender Auflistung in der Anleitung zu zählen und um Bonuspunkte zu
ergänzen. Wer am Ende die meisten Punkte erspielen konnte hat das Spiel Mozzaroller
letztendlich für sich entschieden. Optisch ist dieses Spiel mindestens für
jeden Pizza-Fan sehr ansprechend und regt zudem tatsächlich auch den
Appetit auf diese italienische Köstlichkeit an. Die farbliche Gestaltung ist
sehr gelungen und auch qualitativ kann man sich hier nicht beklagen. Die Chips
sind in stabilem Karton gehalten und auch die Spielkarten wirken bei sachgemäßer
Handhabung sehr langlebig. Die Druckqualität auf den Würfeln ist ebenso sehr
positiv ausgefallen sodass man an der technischen Umsetzung nichts bemängeln
kann. Inhaltlich hat sich der Spieleautor wohl wirklich den Kopf nach einer
Unterhaltungsmöglichkeit zerbrochen, denn dieses wirkt sehr gut durchdacht und
macht auch langfristig immer noch großen Spaß, sodass sich Mozzaroller
auch aufgrund seiner kompakten Verpackung sehr gut als Mitbringsel zum nächsten
Spieleabend eignet. Von uns erhält diese
Spiele-Neuheit insgesamt achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte,
sodass wir euch dieses auch ganz klar weiterempfehlen.
Samstag, 10. April 2021
Disney Prinzessin Rapunzels Haartraum
Der Traum vieler Mädchen ist es einmal so zu sein wie eine Disney-Prinzessin
oder einer solchen zu begegnen. Letzteres können sich diese mittlerweile auf
eine etwas andere Art und Weise erfüllen, denn durch die Hasbro Gaming GmbH
wurden einige der Disney-Prinzessinnen als Puppe hergestellt, die
in etwa die Größe einer Barbie-Puppe haben. Ganz oben auf der Liste sind
bei den meisten die Charaktere aus Die Eiskönigin, wobei es jedoch
zahlreiche andere Charaktere aus den unterschiedlichsten Disney-Meisterwerken
zu entdecken gibt. Eine der ganz besonderen Disney-Prinzessinnen ist
unter anderem auch Rapunzel, welche vor etwa zehn Jahren die große
Rückkehr auf die Leinwand in Form eines Animations-Abenteuers feierte. Auch
diese ist seit Ende des vergangenen Jahres in Form einer detailgetreuen Puppe
veröffentlicht worden, die über ein schickes lilafarbenes Kleid verfügt,
das zum Teil in Kunststoff, zum anderen jedoch auch aus Stoff gehalten ist. Beweglich
sind hier Arme, Beine und auch der Kopf, sodass sich mit dieser Figur auch sehr
gut spielen lässt. Das Gesicht von Rapunzel wurde aufgedruckt und ist basierend
auf der Charakter-Vorlage des Films sehr gut getroffen. Das ganz besondere Merkmal
dieser Puppe sind auf jeden Fall die enorm langen Haare, die hier eine Länge
von fünfundvierzig Zentimetern zu bieten haben, was in etwa die drei- bis Vierfache
Länge einer herkömmlichen Barbie-Puppe ist. Um diese auch regelmäßig pflegen
zu können ist hierfür auch eine eigene Bürste enthalten, womit sich die extralangen
Haare, die unter anderem aus den Büchern und dem Film bekannt sein
sollten, gut pflegen lassen. Optisch macht die Rapunzel Puppe
natürlich einiges her und weiß Kinder auf jeden Fall für sich zu begeistern, wobei
das Zielpublikum vorrangig bei jungen Mädchen oder Sammlern liegt. Die
Verarbeitung des Kunststoffs ist sehr zufriedenstellend, da dieser sehr stabil
gehalten wirkt, sodass man hier gewiss über einen längeren Zeitraum hinweg eine
Freude mit Rapunzels Haartraum haben wird. Problematisch wird es hier
jedoch ein wenig bei den Haaren, da sich aufgrund der Länge doch recht
schnell Knoten bilden können und die Kunst-Haare auch sehr schnell
verfilzen, sodass man hier in Erwägung ziehen sollte der Puppe eventuell
vermehrt geflochtene Frisuren zu verpassen. Sonst gibt es hieran absolut
nichts Negatives auszusetzen, sodass wir der Meinung sind, dass sich hiermit
einige unterhaltsame Spielstunden verbringen lassen. Wenn man auf der Suche
nach einem geeigneten Geschenk für den Geburtstag oder eventuell auch zwischendurch
ist, sollte man es doch durchaus in Betracht ziehen diese Puppe zu kaufen, denn
falsch machen kann man hiermit garantiert nichts, dass sie mit Sicherheit
gefallen wird. Wie lange die Spielfreude jedoch andauert hängt ganz allein mit
der richtigen Handhabung beziehungsweise Haarpflege zusammen. Von uns erhält das
Produkt Rapunzels Haartraum insgesamt sieben unserer möglichen zehn
Bewertungspunkte, sodass wir euch diese Puppe dennoch gerne empfehlen. Wer
hieran gefallen findet, der sollte zumindest auch einmal einen Blick auf weitere
Charaktere wie Elsa, Anna, Arielle, Mulan Cinderella und weitere
werfen, die ebenso als Puppen in etwa selber Größe in den Regalen steht
und nur zu darauf waren in ein abenteuerliches Kinderzimmer oder besser gesagt Prinzessinnen-Reich
einzutauchen.
Mittwoch, 7. April 2021
Jinx
Jinx ist ein brandneues Kartenspiel aus Österreich,
welches von Klaus Altenburger gestaltet wurde und erst Mitte März
2021 erstmalig durch die Piatnik GmbH & Co KG in den Handel
gebracht wurde. Dieses ist kein klassisches Kartenspiel, welches man in den
Händen hält, sondern vielmehr zu einer Art Spielfeld, das sich aus sechzehn
Karten zusammensetzt, zusammenfügt. Diese gilt es jedoch zu sammeln. Das Spiel
an sich wirkt sehr vielversprechend und wirkt auch in seiner Aufmachung nicht
gerade unattraktiv, sodass auch wir uns dieses nicht entgehen lassen wollten.
Selbstverständlich war die Freude groß, als uns hiervon dieser Tage auch ein
Exemplar hiervon erreicht hat, sodass wir bereits auch die Möglichkeit hatten,
dieses anzuspielen. Über dessen Verlauf, die Verarbeitung und die
Spielgestaltung haben wir euch natürlich die wesentlichen Informationen
zusammengefasst, damit auch ihr euch einen ersten Überblick über Jinx
verschaffen könnt und damit bereits überlegen könnt, ob dieses möglicherweise
auch euren Geschmack in Sachen Gesellschaftsspiele treffen würde. Dieses Spiel
umfasst einen Zahlen-Würfel, sowie achtundvierzig Zahlenkarten
und zwölf Glückskarten. Die Zahlen als auch Glückskarten werden getrennt
voneinander durchgemischt und in verdeckten Stapeln bereitgelegt. Der hier
enthaltene Würfel wird direkt neben dem Glückskartenstapel abgelegt. Ein
Spiel dauert über drei Runden an, wobei bei jeder der Spielrunden insgesamt
sechzehn Zahlen-Karten behoben und in einem 4x4 Feld zu einem Quadrat in
der Tischmitte aufgelegt werden. Die restlichen Karten sind für die aktuelle
Spielrunde nicht weiter relevant. Hier darf der jüngste Mitspieler den Anfang
machen und zu Würfeln beginnen. Ist dieser mit seinem Wurf nicht zufrieden, so
darf er ein weiteres Mal sein Glück versuchen, muss den zweiten Wurf jedoch
dann zum Zug bringen. Im Anschluss daran darf der Spieler sich eine beliebige
Karte in der Zahl der gewürfelten Punkte aus dem aufgelegten Kartenfeld
nehmen und vor sich ablegen. Danach ist der nächste Spieler am Zug. Gespielt
wird solange bis sich kein Spieler mehr eine Karte aus den ausgelegten Karten
nehmen kann. So beginnt die Auswertung. Jeder Spieler vergleicht die Farben
seiner gesammelten Zahlenkarten, ebenso jene die in einer Vorrunde
gesammelt wurden, mit jenen Karten, die sich noch in der Tischmitte
befinden. Sofern es hier eine oder mehrere farbliche Übereinstimmungen gibt, so
muss der Spieler alle Karten derselben Farbe(n) zurück in die Tischmitte legen.
Jener Spieler der als letztes am Zug war, muss zudem auch jene Karte, die in
seiner eigenen Sammlung den höchsten Wert hat in die Tischmitte legen. Gibt es
davon mehrere so darf dieser frei wählen. Hat dieser jedoch keine Karten, so
kann er auch keine davon abgeben, weshalb nun alle übrigen Karten in der
Tischmitte ins Spiel kommen. Nun kommen die Glückskarten ins Spiel.
Jener Spieler der den Abschluss auf dem Feld machte, darf damit beginnen eine Glückskarte
zu beheben. Im Zuge dessen wird eine beliebige Karte aus der eigenen Sammlung
abgegeben. Wer keine Karten besitzt, kann sie auch nicht gegen eine Glückskarte
eintauschen. Die erhaltene Glückskarte kann man bereits in der darauffolgenden
Spielrunde zum Einsatz bringen, wobei sich eine nähere Erklärung hierzu in der
beiliegenden Spielanleitung befindet. Jeder Spieler, der nach der Rundenwertung
noch Zahlenkarten hat, lässt diese offen vor sich liegen. Danach wird die
Tischmitte geräumt und beiseitegelegt. Es wird erneut ein gleichgroßes
Kartenfeld aus dem Zahlenkartenstapel aufgelegt, sodass die Prozedur erneut wie
beschrieben beginnt. Nach der dritten Spielrunde endet das Spiel, wobei hier
die Werte der gesammelten Zahlenkarten zusammengezählt werden. Jener Spieler,
der den höchsten Gesamtwert erspielen konnte, hat das Spiel Jinx
gewonnen. Haben mehrere Spieler dieselbe Endsumme, so bedeutet dies, dass es
mehrere Sieger dieser Jinx-Runde gibt. Was zunächst noch ein wenig
kompliziert klingt ist am Ende doch relativ einfach, da man hier den Dreh doch
recht schnell heraußen hat, sodass das Spiel Jinx großen Spaß bereitet.
Optisch erinnert dieses Spiel ein wenig an das Kartenspiel Uno oder auch
Skipo, wobei sich der Spielablauf von den beiden Spielen doch sehr
deutlich unterscheidet. Die Karten wirken sehr hochwertig und machen einen langlebigen
Eindruck, sofern man diese natürlich behutsam behandelt. Inhaltlich hat uns
dieses Spiel doch sehr unterhalten, sodass wir der Ansicht sind, dass sich
hiermit einige unterhaltsame Stunden verbringen lassen und sich dieses sehr gut
für alle unterschiedlichen Altersklassen eignet. Jinx ist preiswert in
zweierlei Hinsichten, sodass wir euch dieses Kartenspiel sehr gerne
weiterempfehlen können.
Sonntag, 4. April 2021
Monopoly Kids
Bereits mit Monopoly-Deal welches
bereits seit rund zwei Jahren im Umlauf ist versuchte der weltweit beliebte
Brettspiel-Klassiker Monopoly nun auch die Welt der Kartenspiele zu
erobern, was auch bemerkbar gelungen ist, denn das Interesse vieler Fans aber
auch Sammler der beliebten Spiele-Reihe war groß, sodass sich dieses bisher durchwegs
gute Verkaufszahlen einbrachte. Monopoly Deal richtet sich sowohl an
Erwachsene als auch an Kinder zugleich, wobei das Spiel jedoch erst ab einem
Alter von etwa acht Jahren empfohlen wird und einem an Aufmerksamkeit und etwas
Talent einiges abverlangt, sodass sich dieses doch vorweg an die Erwachsenen
richtet. Da jedoch auch immer mehr Kinder an dieser etwas anderen Spielweise
interessiert sind, wurden hier seitens der Marke und der Hasbro Gaming GmbH
entsprechend darauf reagiert, sodass im Herbst des vergangenen Jahres erstmals
auch die Rede von einem weiteren Kartenspiel war, welches sich Monopoly Kids
nennt, und mittlerweile ebenso im gutsortieren Spielwaren-Fachhandel zu finden
ist. Auch wir haben erst vor kurzem ein Exemplar hiervon erhalten, sodass wir
euch auch nicht weiter vorenthalten möchten, was dieses inhaltlich als auch in
seiner Verarbeitung mit sich bringt. Dieses wurde selbstverständlich in seinen
Regeln deutlich vereinfacht, sodass diesen hierbei bereits Kinder ab etwa sieben
Jahren und vereinzelt sogar auch darunter sehr leicht folgen können. Dieses Spiel
beinhaltet insgesamt einhundertzehn Karten sowie eine hierzugehörige Anleitung.
Die Karten wurden optisch natürlich an die klassische Monopoly-Optik angepasst,
welche sich hier eben in Grundstückskarten, Aktionskarten und Geldkarten
aufgliedern. Entsprechend werden die Geld- und Aktionskarten
miteinander vermischt und jeweils fünf Stück davon an die Mitspieler verteilt.
Die Grundstückskarten werden in einem Stapel in verdeckter Form abgelegt. Nun werden
in abwechselnder Reihenfolge Auktionen durchgeführt, wobei der jüngste
Spieler den Anfang machen darf. Es gilt nun bei Interesse an einem Grundstück
der meistbietende zu sein, denn wer als erstes insgesamt drei Grundstück-Sets
aus selbiger Farbe zusammen hat, gewinnt dieses Spiel. Selbstverständlich
nehmen auch in dieser Monopoly-Variante diverse Aktionskarten Einfluss
auf dieses Spiel, was dieses mitunter vereinfachen, allerdings auch deutlich
schwieriger machen kann. Hierzu gehören ein „Joker“ eine „2 Ziehen“,
eine „Räuberkarte“ sowie auch eine „Stoppkarte“. Versteigert wird
jeweils die oberste Karte aus dem Stapel der Grundstückskarten. Hierfür
wählen die Spieler in ihrem eigenen Interesse eine beliebige Höhe an Geldkarten.
Wer am höchsten bietet erhält hier letztendlich den Zuschlag. Derjenige Spieler
der den Zuschlag erhält muss in weiterer Folge das Geld auf dem Ablagestapel
ablegen. Gibt es beim Bieten ein Unentschieden, so dürfen die jeweils bietenden
Spieler den Betrag beliebig erhöhen, bis es hier einen Sieger gibt. Gibt keiner
der beiden Spieler nach, oder gibt es weiterhin ein unentschieden, so landet
die Grundstückkarte im untersten Bereich des Stapels. Selbiges gilt,
sofern bei einem Grundstück niemand ein Gebot machen möchte.
Spieler die eine Auktion verloren haben dürfen ihr gebotenes Geld natürlich
behalten. Das Spiel wird solange gespielt, bis der erste Spieler drei
Farbgruppen komplettiert und damit gewonnen hat. Optisch liefert dieses Kartenspiel
die klassischen Monopoly-Farben, die sich sehr stark am Brettspiel
orientieren. Auch die Grundstückskarten sind vorbildlich an diesem angelehnt. Lediglich
die Aktionskarten sind hier speziell für diese Kartenspiel-Variante ausgelegt
worden. Inhaltlich ist dieses Spiel sehr schnell erklärt und die Regeln hiervon
gestalten sich sehr einfach, sodass diese ohne Bedenken auch von Kindern leicht
verstanden werden. Das Konzept an sich ist recht gut ausgearbeitet worden und
weiß natürlich zu unterhalten, auch wenn dem Brettspiel von Monopoly
kein Ableger dieser Art das Wasser reichen kann. Für unterwegs jedoch ist ein
Kartenspiel dieser Art die beste Alternative hierzu. Zum Geburtstag von Monopoly
wurde eine sogenannte Gemeinschaftskartenwahl
ins Leben gerufen, an welche sich Monopoly-Fans entsprechend beteiligen
und darüber Abstimmen können, welche modernisierten Gemeinschaftskarten
im künftigen Monopoly mitintegriert werden sollen. Mehr dazu findet ihr
im Anschluss an diesen Artikel. Nun zurück zum Spiel selbst, welches uns
insgesamt sehr gut gefallen hat, und welches wir euch für eine schnelle
Spielrunde zwischendurch auch sehr gerne weiterempfehlen können. In unserer
Gesamtwertung vergeben wir hierfür letztendlich insgesamt sieben unserer
möglichen zehn Bewertungspunkte.
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