Passend zur Jahreszeit wo die Tage nun wieder kürzer und
kühler werden ist Anfang September 2020 durch die Piatnik GmbH &
Co KG das Spiel Vampire Party in den Handel gebracht worden. Hierbei
handelt es sich um ein schaurig-lustiges Gesellschaftsspiel für Kinder, welches
sich besonders für die Zeit rund um Halloween, jedoch auch darüber hinaus sehr
gut eignet. Da dieses Spiel noch recht neu auf dem Brettspiel-Markt ist, haben
die meisten von euch bestimmt noch recht wenig darüber gehört. Auch wir sind
erst kürzlich auf diesen Titel aufmerksam geworden und freuen uns natürlich
sehr darüber, als uns kürzlich ein Exemplar hiervon erreicht hat, sodass wir
auch hier wieder sehr gerne vorab für euch hineingesehen und Vampire Party
natürlich auch vorab für euch angespielt haben. Das Spielbrett sowie auch die
Spielfiguren wurden sehr kindgerecht gestaltet, sodass sich hierbei keines der
Kinder tatsächlich fürchten muss. Empfohlen wird das Spiel aufgrund des
notwendigen Regelverständnisses dennoch ab einem Alter von etwa fünf Jahren. Am
Spiel selbst können sich zwischen zwei und fünf Spielern zur selben Zeit
beteiligen. Wie bei jedem neuen Spiel müssen zunächst noch alle Spielfiguren sowie
auch das Spielbrett startklar gemacht werden. Hierfür muss die Köchin,
welche als Drehscheibe gilt auf dem Spielbrett angebracht werden, die Blutorangen-Scheiben
ausgestanzt und die Holzscheiben mit den beiliegenden Charakter-Sticker-Bögen
beklebt werden. Vampir „Viktor“ wird in einem Standfüßchen fixiert. Die
jungen Vampire dursten nach leckeren Blutorangen, die sich in der
Vorratskammer befinden. Nun müssen die kleinen vom Kinderzimmer aus dorthin
gelangen um sich an den Vorrat der Köchin zu bedienen. Die Köchin lässt ihre Vorräte jedoch nicht aus
den Augen, sodass sich die Beute-Tour der jungen Vampire etwas schwierig
gestaltet. Liegt das Spielbrett für alle gut erreichbar in der Mitte des Tischs,
platziert jeder sein gewähltes Geschwisterpaar (Holzscheiben) mit der Vampirkind-Seite
nach oben zeigend im Kinderzimmer des Spielbretts. Alle übrigen Holzscheiben
sind überflüssig und landen kurzerhand wieder in der Schachtel. Je nach
Teilnehmeranzahl wird die Vorratskammer mit Blutorangenscheiben
gefüllt. Da wir dieses zu Dritt gespielt haben, haben wir neun davon in dieser
platziert. Viktor, der große Vampirbruder wird im Kinderzimmer
bei seinen Geschwistern platziert. Der jüngste Spieler darf den Anfang
übernehmen, danach wird im Uhrzeigersinn fortgesetzt. Je nach Anzahl auf dem
Würfel darf man über das Spielfeld mit einer seiner Figuren ziehen. Der Wurf darf
nicht auf die anderen Figuren aufgeteilt werden. Überflüssige Punkte verfallen
kurzerhand. Wird der Kochlöffel gewürfelt, so darf man ein Feld mit
seiner Figur oder Viktor ziehen. Danach jedoch muss man die Köchin
drehen, sodass der Kochlöffel auf ein bestimmtes Feld zeigen muss.
Befindet sich ein Vampirkind auf diesem Feld wurde es von der Köchin
ertappt, sodass es sich kurzerhand in eine Fledermaus (Rückseite der Figur)
verwandelt. Als solche darf man immer nur ein Feld weiterziehen. Blutorangen
werden vor Schreck fallen gelassen und dürfen nun von jedem beliebigen Vampirkind
von genau diesem Feld eingesammelt werden, sofern sie noch keine Blutorange
transportieren. Hat man mit seiner Fledermaus das Kinderzimmer erreicht,
so kann man seine Figur in ein Vampirkind zurück verwandeln. Ebenso wenn
der große Bruder Viktor seinen jüngeren Geschwistern zur Hilfe eilt. Es gibt zwei Möglichkeiten die Blutorangen
zu erreichen. Den riskanten Weg durch die Küche oder jenen durch den Schlossgarten,
der weitaus sicherer ist, um nicht entdeckt zu werden. Hat man es mit einem Vampirkind
in die Vorratskammer geschafft so muss man die Blutorange über den Schlossgarten
zurück ins Kinderzimmer befördern, ohne dabei entdeckt zu werden, was
natürlich einfacher ist, da der Schlossgarten weitaus mehr Felder und
Versteckmöglichkeiten bietet. Erreicht das Vampirkind das Kinderzimmer,
legt der Spieler die Blutorange vor sich ab und darf in der nächsten
Runde erneut ausströmen. Derjenige der es schafft als erstes drei Blutorangenscheiben
zu sammeln und vor sich abzulegen hat das Spiel schließlich gewonnen. Das
Spielprinzip ist sehr einfach zu verstehen, sodass man dieses durchaus bereits
mit einem fünfjährigen Kind spielen oder einem solchen das Spiel nach
vorherigen Erklärungen zumuten kann. Optisch bietet sich einem hier ein sehr
schön gestaltetes Spielbrett mit liebevollen Charakteren, die sowohl jung und
auch alt gewiss sehr ansprechen werden. Das Spiel an sich bereitet großes
Spielvergnügen, worin man bereits nach ein zwei Runden sattelfest ist. Alles an
sich hat sich der Spiele-Autor Reiner Knizia hierfür große Mühe gegeben
und uns mit seinem Werk auf jeden Fall überzeugt, sodass wir euch das schaurig lustige
Brettspiel Vampire Party sehr gerne weiterempfehlen. Von uns erntet
dieser Titel in unserer Gesamtwertung auf jeden Fall acht unserer möglichen
zehn Bewertungspunkte.
Donnerstag, 17. September 2020
Montag, 14. September 2020
Bop It!
Temporeicher Party-Spaß
bei dem es darauf ankommt aufmerksam zu sein und den vorgegebenen Befehlen zu
folgen. Ja genau es handelt sich hierbei um Bop It!, ein rasantes Spiel,
welches im vergangenen Jahr durch die Hasbro Gaming GmbH den Weg zurück in
die Verkaufsregale gefunden hat. Klopfen, Drehen und Ziehen stehen hier im
Mittelpunkt des Spiels. Vor wenigen Tagen hat auch uns ein Exemplar der neu
aufgelegten Version dieses Titels erreicht, sodass auch wir Bop It! gerne
wieder vorab für euch angespielt und die wichtigsten Einzelheiten rund um den Inhalt
sowie die technische Verarbeitung dieses Spiels zusammengefasst haben. Vor der
ersten Inbetriebnahme von Bop It! Ist es erforderlich zwei Batterien
einzusetzen. Wenn man sich ausreichend Platz verschafft hat, so kann es auch
schon los gehen. Am blauen Griff wird das Spielgerät eingeschaltet und durch
mehrmaliges ziehen kann man sich für eine der drei verschiedenen Spiel-Varianten
„Action“, „Classic“ und „Beat Pop“ entscheiden. Wir haben uns
hier für ein klassisches Spiel entschieden. Am gelben Drehknopf hat man die
Möglichkeit die Lautstärke des Geräts einzustellen. Hat man nun alle Vorkehrungen
getroffen so kann man nun das Spiel durch das Betätigen der „Bop It!“-Taste nun
beginnen. Im klassischen Spiel geht es darum zu „Drehen“, zu „Klopfen“
und zu „Ziehen“ und zwar in der vorgegebenen Reihenfolge. Diese wird
durch das Gerät ausgerufen und je schneller, dass man hierauf richtig reagiert
umso mehr Punkte erntet man. Führt man jedoch eine falsche Aktion aus endet das
Spiel. Nun wird einem der Punktestand angesagt, den es in der nächsten Runde zu
übertreffen gilt. Spiel man mit Freunden zusammen so kann man versuchen sich
gegenseitig immer wieder erneut zu übertrumpfen. Bei Bop It! gilt es so
viele Punkte wie möglich zu sammeln und sich die vorgegebenen Aktionen in der
richtigen Reihenfolge zu merken. Hier ist sowohl das Gedächtnis als auch das Reaktionsvermögen
gefragt. Das vom Hersteller empfohlene Alter für dieses Spiel liegt bei acht
Jahren, was wir durchaus als realistisch betrachten. Sicherlich wird es die
eine oder andere Ausnahme geben, wo sich das Spiel bereits für wesentlich
jüngere Spieler eignet oder der eine oder andere womöglich noch ein wenig Zeit
benötigt um hier Freude und genügend Geschick an der Umsetzung hat. Dadurch,
dass alle Menschen unterschiedlich in ihrer Entwicklung aufwachsen, kann auch
hier die dafür benötigte Reife durchaus variieren. Was die Verarbeitung von Bop
It! angeht, so erhält man hier ein sehr stabiles Spiel-Gerät, welches in
langlebigem Kunststoff verarbeitet wurde, sodass man hier durchaus mindestens
zehn Jahre seinen Spaß hat, sofern man hier ein wenig darauf Acht gibt. Die
farbliche Gestaltung von Bop It! wirkt sehr schlicht, sodass es
vermutlich mehr erwachsene als Kinder optisch anspricht. Möglicherweise könnte
man das Spiel bei der nächsten Wiederveröffentlichung etwas farbenfroher
gestalten oder hiervon gesonderte Editionen auf den Markt bringen. Schwarz, mit
Weiß und Rot oder Giftgrün wäre hier gewiss eine farbliche alternative die auch
den jüngeren gewiss ins Auge fallen würde. Inhaltlich bietet sich einem hierbei
ein sehr unterhaltsames Spiel, das man sowohl alleine als auch in größerer
Gesellschaft spielen kann, wobei man sagen muss, dass dieses mit mehreren Beteiligten
wesentlich lustiger ist. Durchaus kann man Bop It! auch als Party-Spiel
ansehen, denn dieses macht auf jeden Fall Laune und auch der Ehrgeiz den
Highscore zu knacken ist hier sehr schnell gegeben. Alles in allem gefällt uns
dieser Spiele-Titel sehr gut. Die unterschiedlichen Spiel-Modi lassen hier auch
keine Langeweile durch Eintönigkeit aufkommen, da man hier immer wieder
Abwechslung und neue Aktionen geboten bekommt. In unserer Gesamtwertung erhält Bop
It! von uns daher auch siebeneinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte,
sodass wir keineswegs davon abgeneigt sind, euch dieses Spiel
weiterzuempfehlen.
Mittwoch, 9. September 2020
Ab Durch Die Mauer
Ab Durch Die Mauer ist ein noch recht junges
Familienspiel welches durch Jürgen Adams entworfen und im vergangenen Jahr
durch den Zoch Verlag (im Vertrieb von Simba Toys GmbH & Co. KG)
erstmalig in den Handel gebracht wurde. Der sehr stabil gehaltenen Spiele-Karton
weißt optisch sehr schöne Grafiken auf, sodass dieses bereits auf den ersten
Blick sehr vielversprechend erscheint und einen auf jeden Fall neugierig darauf
werden lässt. Auch unser Interesse für dieses Spiel war entsprechend hoch,
sodass wir dieses seit kurzem bereits bei uns vorliegen und kurzerhand auch
getestet haben. Was dieses inhaltlich als auch in seiner Verarbeitung so zu
bieten hat, haben wir selbstverständlich auch dieses Mal wieder gerne für euch
genauer unter die Lupe genommen, um euch nun zu schildern, was dieses Spiel so
mit sich bringt. Vorweg gesagt handelt es sich hierbei um eine Art Merkspiel
bei welchem auch der Aufbau einer entsprechenden Strategie gefragt ist, weshalb
sich dieser Titel in erster Linie an Kinder ab einem Alter von etwa sieben
Jahren richtet. Die Anzahl der Mitspieler kann zwischen zwei und vier Spielern
variieren, sodass man dies etwa mit einem Freund oder auch in einer geselligen
Runde mit Freunden oder der Familie spielen kann. Zunächst geht es an den
Aufbau der alten Burg, sodass man das Spielbrett auf das Gemäuer legt und dieses
mithilfe eines Steckers in der Mitte fixiert. Drei beiliegende Bodenschieber,
die sogenannten unterirdischen Gänge werden links, rechts und mittig deponiert.
Nun sucht sich jeder Spieler ein Gespenst in beliebiger Farbe aus und
platziert dieses auf die vorgesehene Farbe in einer der ecken. Die zwanzig Verkleidungskarten
werden auf vier Stapel aufgeteilt, wobei jeder davon die selbige Reihenfolge an
rückseitigen Darbietungen beinhalten muss. Derjenige der sich zuletzt im Kreis
gedreht hat, darf das Spiel eröffnen. In jedem Zug sind bis zu drei magischen
Bewegungen möglich, wobei man auf ein benachbartes Feld, nicht jedoch durch Mauern
ziehen darf. Der Bodenschieber darf um eine Kammer in eine beliebige Richtung
gezogen oder gedrückt werden, wobei einem die Einkerbungen darauf als Hilfestellung
dienen. Ebenso ist es erlaubt den Bodenschieber entsprechend umzustecken. Der
Spielplan darf um 90 Grad gedreht werden, wobei sich die Geister auf
gespenstische Art und Weise von selbst weiterbewegen können. Landet man auf
einer Verkleidung, so darf man diese, sofern man für diesen Körperteil noch
keine gefunden hat eine in einem der Kartenstapel suchen. Hat man nichts
gefunden so hat man hier kurzerhand Pech gehabt und muss die Karten wieder umdrehen.
Findet man jedoch das gesuchte Verkleidungsstück so darf man dieses offen vor
sich hinlegen und mit etwaigen anderen Karten zusammensetzt. Pro Körperteil
darf nur ein Verkleidungsstück gesammelt werden und jeweils auch immer nur in
einem der vier Stapel danach gesucht werden. Wer am Ende von jedem Körperteil
ein entsprechendes Kleidungsstück gesammelt hat, hat das Spiel schließlich für
sich entschieden. Was im ersten Moment noch ziemlich kompliziert wirkt, ist
binnen kürzester Zeit doch recht einfach, da man hier den Dreh sehr schnell
heraußen hat und so auch gefallen an diesem Spiel findet. Inhaltlich erinnert
diese ein wenig an das Spiel Das Verrückte Labyrinth, welches im Aufbau optisch
als auch inhaltlich ähnlich ist. Ab Durch Die Mauer enthält vier
liebevoll gestaltete Geister sowie ein sehr gut aufgebautes Spielfeld, bei
welchem die Funktionalität genau durchdacht ist. Sowohl Kinder als auch alle
jung gebliebene finden hieran sehr bald gefallen, da dieses sehr gut unterhält
und auch optisch anhand der bunten Farben sehr ansprechend wirkt. Ab Durch
Die Mauer ist völlig zu Recht als Gewinner des innoSPIEL 2019
gewählt worden. Der magnetische Inhalt trägt dazu bei, dass es hier zu Abläufen
auf dem Spielbrett kommt die magisch wirken und die Mitspieler auf jeden Fall
verzaubern. Da sich durch das Drehen, Wenden und Schieben auf dem Spielbrett
kurzerhand alles ändern kann, bleibt auch bis zum Schluss offen, wer hier als
Sieger hervorgeht. Alles in allem wird man bei Ab Durch Die Mauer sehr
gut unterhalten und auch die Verarbeitung des Spiels ist sehr liebevoll ausgefallen.
Die physische Gestaltung des Spiels weißt eine sehr langlebige Wirkung auf,
sodass man hiermit gewiss langfristig eine Freude haben wird. Von uns gibt es
hierfür insgesamt acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir euch
dieses bunte, verrückte Spiel sehr gerne weiterempfehlen können. Für
Abwechslung ist hier auf jeden Fall gesorgt, sodass hier gewiss keine
Langeweile aufkommt.
Montag, 7. September 2020
Da Bockt Der Bär
Da Bockt Der Bär ist ein erst kürzlich erschienenes Brettspiel
für Kinder, welches zu Jahresbeginn durch den Zoch Verlag (im Vertrieb der Simba
Toys GmbH & Co KG) in seiner ersten Auflage in den Handel gebracht
wurde. Bereits die Umverpackung bietet sehr liebevolle Illustrationen, die vor
allem auf Kinder eine sehr einladende Wirkung haben und auch so manchem
Erwachsenen zum Kauf dieses Spiels verführen. Bisher haben wir von diesem Spiel
noch nicht viel gehört und auch noch nichts zu Gesicht bekommen, sodass wir
natürlich eine große Freude hatten, als vor einigen Tagen ein Exemplar dieses
Spiels bei uns eingelangt ist, sodass wir uns diesem gerne angenommen und
dieses in weiterer Folge gerne vorab für euch angespielt haben, sodass wir euch
nun schildern möchten, was dieses inhaltlich als auch in seiner Verarbeitung so
zu bieten hat. Wie bei den meisten Spielen so üblich findet man hier nach dem
Auspacken erstmal die Rohlinge vor, welche es auszustanzen beziehungsweise zu
bekleben und damit startklar zu machen gilt. Hier enthalten sind ein Spielfeld,
welches sich aus drei Teilen zusammensetzt, sogenannte Laufkarten, fünf Spielerkarten,
eine Startspielerkarte, fünf Drei-Freunde-Figuren, ein grauer Mauswürfel,
ein weißer Bockwürfel sowie ein brauner Bärenwürfel. Außerdem
findet man hier auch noch eine Drehscheibe für den Spielverlauf vor. Hat man
erst einmal alles sortiert, beklebt und dergleichen wird der Spielplan
zusammengesetzt, und alle weiteren Materialien neben dem Spielplan
bereitgelegt. Derjenige der zuletzt einem Freund einen Gefallen getan hat
erhält die Startspielerkarte. Danach legt jeder seine Spielerkarte in der
gewünschten Farbe vor sich hin und platziert seine Spielfigur auf der
Startfläche, sodass der Kopf der Maus nach oben zeigt. Je nachdem
welcher Kopf sich gerade oben befindet, ist jene Figur, mit welcher man sich
gerade bewegt. Jeder der drei verschiedenen Charaktere hat seinen eigenen Würfel.
Ganz egal welcher der drei Charaktere am Ende ins Ziel gelangt, ausschlaggebend
ist dieses vor den anderen Spielern zu erreichen. Ist man am Zug, so zieht man
zunächst eine Karte aus dem Stapel und platziert diese verdeckt vor einem
anderen Mitspieler oder sich selbst. Beginnend mit dem Startspieler werden die zugeteilten
Karten nun im Uhrzeigersinn der Reihe nach aufgedeckt und auch ausgeführt. Auf
den Laufkarten ist anhand von Symbolen dargestellt, welches Feld man beziehen
oder welche Art von Aktion man ausführen darf. Ebenso kann es passieren, dass
man hier den Charakter seiner Spielfigur zwischen Maus, Bock und Bär
wechseln muss. Je nachdem welche Symbole man auf den Würfeln würfelt, so muss
man entsprechend über den Spielplan ziehen. Auf dem Spielfeld gibt es auch
sogenannte Mausgänge, welche Abkürzungen darstellen, die man allerdings
nur passieren darf, sofern man gerade als Maus am Zug ist. Unterstützend
zu den Würfeln gibt auch die Drehscheibe vor, auf welche Felder man vorrücken
darf oder in welche Charaktere man seine Spielfigur durch einfaches Drehen verwandelt.
Derjenige der es schafft sein Tier-Trio als erstes ins Ziel zu bringen,
hat dieses Spiel letztendlich gewonnen. Selbstverständlich lässt sich dieses
Spiel auch für Spieler ab etwa vier Jahren vereinfachen indem man die Karten kurzerhand
weglässt und sich anhand der Drehscheibe orientiert, was für die jungen
Spiele-Fans wesentlich einfacher zu verstehen ist als die klassische Variante,
welche man etwa ab einem Alter von acht bis zehn Jahren empfehlen kann. Alles
an sich handelt es sich bei Da Bockt Der Bär um ein sehr schön
gestaltetes Laufspiel, welches vor allem optisch einiges hermacht. Der Wechsel
zwischen den drei Tieren, den man immer wieder einmal während des Spiels begeht
trägt auf jeden Fall zur Unterhaltung und Belustigung des Spiels bei – hier haben
wir wirklich tränen gelacht als man dachte man hätte die Möglichkeit in das Mauseloch
zu kriechen, wobei sich jedoch herausstellte, dass man gerade als Bär am
Zug war. Alles in Allem darf man hier mit dem dargebotenen Spiel im Allgemeinen
sehr zufrieden sein, wobei unser einziger Kritikpunkt wäre, dass man hier
Würfel und Charaktere auf jeden Fall irgendwie bedrucken sollte, da das mit den
Stickern gewiss nur eine beschränkte Lebensdauer hat, da sich die einzelnen
Komponente so nur schwer reinigen lassen ohne hier mit der Zeit etwas in
Mitleidenschaft zu ziehen. Sonst jedoch darf man mit Da Bockt Der Bär
sehr zufrieden sein. Hierbei handelt es sich um ein Spiel, das die gesamte
Familie an einem Tisch vereint und von Jung bis Alt alle bei bester Laune hält.
Von uns gibt es daher hierfür insgesamt acht unserer möglichen zehn
Bewertungspunkte, sodass wir euch dieses gerne und völlig bedenkenlos
weiterempfehlen können.
Freitag, 4. September 2020
Kugelblitz
Bereits seit gut neun Jahren befindet sich das rasante
Actionspiel Kugelblitz im Sortiment des Spielwaren-Verlags von Noris Spiele (Simba Toys GmbH & Co. KG), welches im Laufe der Jahre
zahlreiche Kinder als auch Erwachsene für sich begeistern konnte. Vor allem in
den letzten Jahren war es jedoch bereits schwer an dieses Spiel in den dafür
vorgesehenen Fachläden ranzukommen und so entschloss man sich dazu der
Verpackung des Spiels eine Generalüberholgung zu verpassen und dieses im Jänner
des heurigen Jahres neu aufzulegen. So hat auch uns vor einigen Tagen ein
Exemplar von Kugelblitz erreicht, welches wir uns nicht entgehen lassen
wollten, sodass wir dieses sehr gerne auch wieder vorab für euch angespielt haben,
um euch hierüber das eine oder andere Detail erzählen zu können. Dieses Spiel
eignet sich für bis zu vier Spieler ab einem Alter von etwa vier Jahren. Aufgrund
der verschluckbaren Kleinteile (Kugeln) ist zu empfehlen dieses Spiel
keinesfalls mit wesentlich jüngeren Kindern zu spielen. Ausgepackt findet man
hier insgesamt vier Kunststoffröhren, eine steckbare Spielarena,
fünfundfünfzig Karten sowie vierzig Kugeln vor. Zunächst bereitet
man alles für den weiteren Spielverlauf vor, was bedeutet, dass die Arena
zusammengebaut und die Kugeln darin platziert werden. Jeder Spieler
wählt sich eine Röhre in einer beliebigen Farbe. Die Karten werden
gut durchgemischt und in einem Stapel neben der Arena für jeden gut
erreichbar platziert. Im Anschluss wählt man eine der drei verschiedenen
Spielvarianten aus. Hier besteht die Möglichkeit nur Farben zu sammeln, nur
vorgegebene Zahlen zu sammeln oder zu rechnen, sodass man so viele Zahlen wie
vorgegeben in der Gesamtsumme erreichen muss. Wir haben und für die einfachste
Variante, das Farbensammeln entschieden. Hier wird gleichzeitig gespielt und der
jüngste Spieler darf die oberste Karte des Stapels beheben. Erst wenn
diese auf dem Tisch liegt, dürfen alle Spieler gleichzeitig damit beginnen die
Farben, jedoch in der richtigen Anordnung mithilfe des Rohres
aufzusammeln. Jener Spieler dem dies zuerst gelingt ruft laut „Fertig!“, womit
diese Spielrunde zu Ende ist. Nun wird die Reihenfolge der einzelnen Röhren
aller Spieler überprüft. Hat derjenige der die Runde beendet hat alle Farben
richtig, so kassiert dieser drei Punkte und die anderen Spieler gehen leer aus.
Stimmt die Reihenfolge jedoch nicht ganz, so geht dieser Spieler leer aus,
jedoch erhalten die anderen Mitspieler einen Punkt. Hier spielt man solange bis
eine zuvor festgelegte Runden-Anzahl erreicht hat. Derjenige der am Ende die
meisten Punkte in der Gesamtsumme erzielen konnte hat dieses Spiel schließlich
gewonnen. Geboten wir einem hier ein sehr rasantes Spiel, bei welchem der Spaß
keineswegs zu kurz kommt. Aufgrund der bunten Farbgestaltung wirkt das Spiel
auch für Kinder äußerst interessant und auch Erwachsene lassen sich hierfür
recht schnell begeistern. Aufgrund der drei verschiedenen Spielvarianten lässt
sich der Schwierigkeitsgrad altersbezogen oder je nach Fähigkeit beliebig
steigern, sodass dieses tatsächlich für niemanden zu leicht und auch für
niemanden zu schwer sein sollte. Der Großteil der einzelnen Teile besteht hier
aus Kunststoff, und wirkt doch recht stabil in seiner Verarbeitung. Auch lässt
sich dieses Spiel gut abwischen, sodass wir auf den ersten Blick auf jeden Fall
den Eindruck haben, dass dieses durchaus eine langlebige Dauer mit sich bringt.
Auf die Kugeln muss man gut acht geben, da hier die Gefahr groß ist, dass
diese verloren gehen oder wenn man auf dem Fußboden spielt durchaus auch im
Staubsauger landen könnten, was äußerst schade wäre. Dieses Spiel ist in seiner
Gestaltung sehr unterhaltsam und unseres Erachtens sowohl für jünger als auch
für ältere Spiele-Fans sehr gut geeignet, sodass wir euch dieses auch
bedenkenlos gerne empfehlen können. Aus diesem Grund erhält die Neuauflage des
Spiels Kugelblitz, welches wir zuvor noch nicht kannten, insgesamt
achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkten und so empfehlen wir euch
dieses auch sehr gerne weiter.
Abonnieren
Posts (Atom)









