Sonntag, 12. Januar 2020

4 Erste Spiele

Wenn sich ein Brettspiel nahezu unverändert über sechsundvierzig Jahre lang im Spielwarenhandel hält kann es doch nur erfolgreich sein. Ist es auch. Die Rede ist von dem Titel 4 Erste Spiele, welcher durch die Ravensburger Verlag GmbH seit über vier Jahrzehnten immer wieder erneut Veröffentlicht und nachproduziert wird, denn hierbei handelt es sich um einen zeitlosen Spiele-Klassiker, welcher bereits seit 1974 unterschiedliche Generationen an Kindern für sich begeistern konnte und wodurch gewiss auch viele Eltern sich selbst noch an diesen erinnern können. Seit wenigen Tagen liegt uns nun wieder ein Exemplar dieses Spiels vor sodass wir uns gerne die Zeit genommen haben gut ein viertel Jahrhundert nach der eigenen Kindheit wieder vorab für euch in diesen Klassiker hineinzusehen. Das wohl bekannteste der hierin vier enthaltenen Spiele ist vermutlich Das Spiel Mit Dem Schloss, welches sich für zwei bis sechs Mitspieler im Alter zwischen drei und sieben Jahren eignet. Gespielt wird mit Spielfiguren, welche durch einen Farbwürfel angewiesen werden die entsprechenden Spielfelder zu beziehen. Würfelt man jene Farbe auf welchem sich bereits ein Mitspieler befindet, so wird dieser hinausgeworfen und muss auf die Startfläche zurückkehren. Ebenso muss man rückwärts fahren, wenn man die entsprechende Farbe vor dem Schloss nicht mehr beziehen kann. Würfelt man die Farbe Weiß, so kommen hier die Spielkärtchen in den Einsatz, welche ein Tier oder eine Pflanze abbilden und ebenso auf dem Spielbrett zu finden sind. So hat man die Chance hiermit entweder zügiger ins Schloss zu wandern oder entsprechend auch weiter zurück zu fallen. Gewonnen hat derjenige Spieler, welcher zuerst auf das letzte Spielfeld, das Tor des Schlosses gelangt. Ein weiteres sehr beliebtes Spiel ist das Vogelspiel. Auch dieses eignet sich wieder bis zu sechs Mitspieler und ist ein Würfelspiel, dessen Ablauf sehr einfach gestrickt ist, sodass selbst die jüngsten Spiele-Fans den dreh schnell draußen haben. Dieses Mal ist der jüngste Spieler zuerst am Zug und würfelt auch hier mit dem Farbwürfel. Würfelt er die Farbe des nächsten Spielfelds, so darf er auf dieses Vorrücken. Würfelt der Spieler jedoch eine andere Farbe, so muss dieser für eine Spielrunde aussetzen. Weiß ist auch hier wieder eine Art Joker, mit welchem man auf das nächste Spielfeld weiterziehen darf. Auch für das Vogelnest wird die Farbei Weiß benötigt. Gewonnen hat derjenige Mitspieler, welcher zuerst das Vogelnest erreicht hat. Blumenwürfeln ist ebenso ein regelrechter Klassiker, welcher beim Spielen einen Hauch von Nostalgie mit sich bringt. Hieran können vier Spieler mitwirken. Mithilfe des Farbwürfels darf man je nachdem welche Farbe man gewürfelt hat die entsprechenden Blumen auf das jeweilige Feld auf dem Spielbrett legen. Liegt die Blüte welche man anbringen möchte jedoch schon auf dem Feld oder wird die Farbe Grün gewürfelt, so muss man eine Runde aussetzen. Derjenige, dem es gelingt als erstes alle Blumen auf sein kleines Blumenbeet zum Blühen zu bringen, hat das Spiel für sich gewonnen. Bereits größere Kinder, welche bereits schon ein wenig Anspruch über ein Spiel erheben haben die Möglichkeit in dem Spiel Wurstschnappen ihr Können unter Beweis zu stellen. Auch hieran können wieder bis zu vier Spieler teilnehmen. Gespielt wird auch hier mithilfe des Farbwürfels. Der Spielzug darf vorwärts, rückwärts, links und rechts erfolgen. Ein diagonaler Spielzug verstößt hier gegen die Regeln. Mithilfe des Würfels begibt man sich so schnellstmöglich in Richtung der auf dem Spielbrett befindlichen Wurstkärtchen, welche es zu Sammeln gilt. Um sich diese zu Schnappen muss man jedoch die Farbe Weiß würfeln. Auch hier ist es erlaubt, seine Mitspieler vom Spielfeld hinauszuwerfen sofern man gleichzeitig auf dem bereits bezogenen Feld steht. Das Spiel gilt als beendet, wenn alle Wurstkärtchen vom Spielbrett eingesammelt wurden. Derjenige der die meisten Kärtchen sammeln konnte hat dieses Spiel für sich entschieden. Zugegeben war es uns schon eine große Freude, dieses Brettspiel nach so langer Zeit wieder in den Händen zu halten und anspielen zu dürfen. Jedes der hier vier enthaltenen Spiele hat einen sehr simplen Ablauf zu bieten und ist definitiv bereits für die jüngsten Spielefans und deren Einstieg in die Welt der Brettspiele geeignet. Obwohl sich dieses Spiel vorrangig an Kinder zwischen drei bis sieben Jahren richtet, sind dem Alter bei diesem Klassiker keine Grenzen gesetzt und so ist dieses durchaus bei einem Spiele-Nachmittag oder Abend unter Erwachsenen sehr gut vorstellbar. Die Spiel-Bretter gestalten sich sehr Bunt und in unverändertem Malstil, welcher uns auf jeden Fall bis heute im Gedächtnis geblieben ist und dies gewiss auch vielen anderen Kindern genauso gehen wird. Das Spiel bereitet viel Freude und lässt einen die Zeit rund um sich vergessen, sodass aus einer durchschnittlichen Spielrunde von etwa zwanzig Minuten schnell ein ganzer Nachmittag im Nu vergehen kann. Optisch als auch inhaltlich absolut zu empfehlen und wir können es nur gutheißen, wenn man sich zum Einstieg in die Welt der Brett- und Familienspiele sich diesen Klassiker nach Hause holt.Zudem fördert dieses gleichzeitig die Konzentration, ein Rege-Verständnis sowie die Farben-Lehre. Von uns gibt es für den Titel 4 Erste Spiele insgesamt achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und wir hoffen natürlich darauf, dass dieser auch viele weitere Jahrzehnte ein fester Bestandteil des Sortiments der Ravensburger Verlag GmbH bleiben wird.

Samstag, 11. Januar 2020

Billy Biber

Mit Billy Biber bietet sich einem ein kindgerechtes Geschicklichkeitsspiel, welcher erstmals vor zwölf Jahren auf den Markt gebracht wurde und sich bis heute in den Verkaufsregalen hält. Bei diesem Spiel ist viel Geschick, viel Feingefühl und zudem auch ein wenig Denken erforderlich, weshalb dieses Spiel etwa ab einem Alter von vier Jahren vom Hersteller, der Ravensburger Verlag GmbH empfohlen wird. Vor wenigen Tagen hat schließlich auch uns nach einigen erfolgreichen Verkaufsjahren ein Exemplar dieses Spiels erreicht, sodass wir dieses gerne vorab für all jene, die ebenso noch nicht in den Genuss von diesem gekommen sind oder auch für alle nachfolgenden Generationen an Spiele Fans getestet haben. Zunächst beginnt man damit den Damm des Bibers aufzubauen. Hierfür verbindet man die beiden Uferenden mit dem Flussteil, auf welchem nun nach und nach die Baumstämme die für den Biber-Bau verwendet wurden aufgestapelt. Obendrauf setzt man dann den kleinen Biber, welcher mit einem Sound und Bewegungs-Modul ausgestattet wurde und bei Bewegungen oder Erschütterungen reagiert. Mithilfe eines Holzstabes beginnt man nun damit den Damm aufzulösen. Nach und nach drückt man mit diesem die Stämme heraus. Hier ist jedoch Geschick und eine gute Taktik erforderlich, denn natürlich soll der Biber dadurch ja nicht gefährdet werden. Gespielt wird der Reihe nach und so lange, biss der Stapel mit dem Biber in sich zusammenfällt. Jeder Mitspieler bekommt zudem zwei Meckerchips. Der Spieler, der die meisten Stämme entfernen und somit sammeln konnte, gewinnt das Spiel. Gibt es hier ein Unentschieden, so gewinnt der Spieler, welcher noch die meisten Meckerchips hat. Billy Biber ist in seiner Gestaltung sehr gut gelungen und für Kinder auch optisch sehr ansprechend. Vor allem der kleine Biber steht hier bei den jüngsten Spielern stets im Mittelpunkt. Das Spiel besteht vorwiegend aus stabilen Kunststoff-Teilen, welche sehr langlebig sind und sich zudem auch gut reinigen lassen. Der Biber selbst wird von einer Knopf-Batterie betrieben und hat als einziges Manko, dass sich dieser nicht ausschalten lässt und so auf jede Erschütterung des Spiel-Kartons bereits reagiert. Die Sound-Effekte des Bibers erinnern an jene, welche man möglicherweise aus verschiedenen Fernseh-Cartoons bereits kennt und haben eine sehr unterhaltsame Wirkung auf Kinder. Auch dieses Mal gestaltet sich der Ablauf des Spiels wieder recht einfach und fördert zudem auch die Feinmotorik der jüngsten Mitwirkenden. Eine Spielrunde hat eine durchschnittliche Dauer von zwanzig Minuten und ist für bis zu vier Mitspieler geeignet. Mit dem Spiel Billy Biber bekommt man hier ein sehr hochwertiges und ein sehr unterhaltsames Familien-Spiel geboten, welches uns sehr positiv überrascht hat und mit welchem wir mit großer Sicherheit noch einige witzige Spiele-Nachmittage oder Abende verbringen werden. Das Spiel ist seinen Preis auf jeden Fall wert und erfüllt absolut seinen Zweck. Enttäuscht wurden wir hier keineswegs, weshalb wir diesem in unserer Gesamtwertung gerne achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte geben möchten und euch dieses mit reinem Gewissen auf jeden Fall auch weiterempfehlen können.




Freitag, 10. Januar 2020

Äpfelchen

Eines der bisher ältesten Brettspiele, welches wir euch nun vorstellen möchten ist der Titel Äpfelchen, welcher vermutlich vielen Eltern und sogar Großeltern bekannt sein wird, da dieses Spiel im heurigen Jahr bereits sein sechzigjähriges Jubiläum feiert. Selbstverständlich wurde dieser seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung im Jahr 1960 in regelmäßigen Abständen durch die Ravensburger Verlag GmbH neu aufgelegt, sodass Kinder und deren Eltern bis heute in den Genuss von Äpfelchen kommen können.  Auch wir erinnern uns gerne an unsere Kindheit zurück, als wir diesen Spieleklassiker in jungen Jahren selbst im Kindergarten spielen durften. Seither sind viele Jahre vergangen und es war uns natürlich eine große Freude als wir diesen Klassiker vor kurzem wieder in unseren Händen halten durften um diesen vorab für euch zu testen. Vorrangig richtet sich dieses Spiel an Kinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren, natürlich sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt, jedoch sollte man nach unten hin doch etwas vorsichtig sein, da mit den enthaltenen Äpfeln doch viele Kleinteile vorhanden sind, die im schlimmsten Fall von Kleinkindern, Säuglingen oder unter Umständen auch Haustieren verschluckt werden können, sollten diese im Haushalt vorhanden sein, so sollte man dieses Spiel auf jeden Fall vor diesen fern halten oder nur unter Aufsicht verwenden. Zwei bis vier Mitspieler haben die Möglichkeit an diesem Spiel teilzunehmen. Zunächst werden je nach Anzahl der Mitspieler die Äpfel an den Bäumen angebracht, jeder Mitspieler erhält einen Baum, auf welchen jeweils zehn Äpfel angebracht werden. Üblicherweise wird das Spiel durch den jüngsten Mitspieler begonnen oder ausgelost wer der Erste in der Runde sein darf. In der Mitte des Spielbretts befindet sich ein Pfeil, welcher von verschiedenen Symbolen umgeben ist. Je nachdem auf welchem er landet ist ausschlaggebend für den weiteren Spielverlauf. Man hat die Möglichkeit ein bis vier Äpfel zu erdrehen, welche in weiterer Folge vom Baum abgenommen und im davorstehenden Kübelchen gesammelt werden. Wer zuerst alle zehn Äpfel geerntet hat, hat dieses Spiel gewonnen. Doch ganz so einfach ist es am Ende nicht, denn bleibt der Pfeil bei der Eistüte stehen, so ist eine Runde Pause angesagt, da man ja nicht Eis essen und ernten zugleich kann. Ebenso kann es passieren, dass dieser auf jenem Feld landet, auf welchem der Kübel mit den bereits geernteten Äpfelchen einfach umfällt sodass diese alle vor dem Baum verstreut sind und erneut eingesammelt werden müssen. Natürlich gibt es aber auch hungrige Gesellen wie etwa den Raben, welcher sich gleich zwei Äpfel krallt, diese aber nicht für sich behalten kann, sodass auch diese in der Wiese vor dem Apfelbaum landen und erneut gesammelt werden müssen. Eine Spielrunde dauert in etwa eine viertel Stunde bis zwanzig Minuten. Spielt man dieses Spiel nur zu zweit so kann es unter anderem auch etwas zügiger sein. Der Ablauf ist einfach erklärt und sorgt bei Groß und Klein auf jeden Fall für großen Spaß, da sich dieses sehr kurzweilig gestaltet. Selbstverständlich lässt sich dieses Spiel beliebig Oft wiederholen, je nachdem wie lange man Lust dazu hat. Für die jüngsten Brettspiel-Fans oder jene die es noch werden möchten ist dieses Spiel definitiv ein guter Einstieg, da der Ablauf recht Simpel ist, sehr kindgerecht gestaltet wurde und keine großen Ansprüche stellt. Zudem fördert dieses Spiel das Zählen im Zahlenverlauf zwischen Eins bis Zehn, eben jene Anzahl, welche man von den Bäumen in die Eimer bringen muss. Auch sechs Jahrzehnte nach der Erstauflage ist dieses Spiel immer noch sehr beliebt und bei den Kindern von heuten absolut angesagt, sodass dieser gewiss auch in den nachfolgenden Jahrzehnten bestimmt noch in den Verkaufsregalen und im besten Fall auch in den Wohn- und Kinderzimmern stehen wird. Uns hat Äpfelchen vom Aufbau, von seiner Umsetzung sowie seiner Verarbeitung sehr überzeugt. Die Neuauflage ist unserer Erinnerung zufolge ziemlich Originalgetreu und lässt alte Erinnerungen wach werden. Von uns bekommt dieser Spiele-Klassiker insgesamt neun unserer möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir uns auch dieses Mal nicht davor sträuben euch dieses Spiel weiterzuempfehlen.

Sonntag, 15. Dezember 2019

Tick…Tack…Bumm - Party Edition

Der explosive Spiele-Knaller ist zurück! Die Rede ist von Tick…Tack…Bumm, welcher als Party-Edition vor kurzem neu aufgelegt und zur ursprünglichen Version auch um eine Kategorie erweitert wurde. Die Neuauflage der „Party-Edition“ gibt es nun mittlerweile seit drei Jahren und wurde durch die Piatnik GmbH & Co KG in den Handel gebracht. Es handelt sich hierbei um einen Zeitlosen-Spieleklassiker, welcher nach wie vor in den Verkaufsregalen steht und nach wie vor gut über die Verkaufspulte gereicht werden. Nicht umsonst wurde dieses Spiel bereits weit über sechs Millionen Mal verkauft. Auch wir haben vor einigen Tagen ein Exemplar dieses Spiels erhalten, sodass auch wir die Gelegenheit dazu bekommen haben uns dieses anzusehen und vorab für euch zu testen, sodass wir nun auch euch den Ablauf des Spiels sowie unser Empfinden darüber kurz schildern möchten, sodass wir euch mit unserem Artikel im besten Fall bei einer Entscheidung über einen möglich ausstehenden Kauf weiterhelfen können.  Die schick gestaltete Umverpackung beinhaltet fünf Kategorien mit jeweils fünfundfünfzig Karten, zwei Würfel sowie eine „Bombe“, welche den Timer darstellen soll. Um das Spiel zu starten würfelt man mit den beiden Kategorie-Würfel, von welchem Stapel behoben werden darf. Anschließend startet man per Knopfdruck die „Bombe“, woraufhin jeder Spieler ein passendes Wort nennen muss, welches zu der aufgedeckten Kategorie passt und die Bombe weitergeben. Wenn die Bombe zu Ticken aufhört und explodiert, so gilt die Runde als beendet. Derjenige Spieler der, wie welchem die Bombe explodiert, muss die Karte bis zum Ende des Spiels bei sich behalten. Anschließend wird mit der nächsten Runden begonnen, auch hier aktiviert man die Bombe und deckt eine neue Karte auf. Auch hier wird solange gespielt bis die Karte in den Besitz eines Mitspielers wandert. Gespielt wird, bis eine der fünf Kategorien aufgebraucht ist. Derjenige Spieler, welcher die wenigsten Karten gesammelt hat, hat dieses Spiel für sich gewonnen. Gibt es ein Unentschieden, so wird hier solange weitergespielt bis einer derjenigen Gleichständigen eine Karte dazu erhalten hat. Der durchschnittliche Verlauf eines Spiels hat eine Dauer von etwa einer halben Stunde. Einen gut geregelten Spielverlauf kann man mit einer Teilnahme ab etwa drei Mitspielern erzielen. Selbstverständlich ist die Party-Edition von Tick...Tack…Bumm dafür vorgesehen, diese in einer geselligen Runde mit der Familie oder Freunden zu spielen. Aufgrund der Tatsache, dass Kinder noch nicht über einen ausgeprägten Wortschatz verfügen, welchen es hier bedarf, sodass das Spie daher ab einem Alter von etwa zwölf Jahren empfohlen wird. Manche Begriffe stellen einen wirklich vor sehr knifflige Aufgaben, die jedoch mit etwas Wortgewandtheit durchaus zu bewältigen sind. Tick...Tack…Bumm ist ein gut gelungenes Spiel, welches tatsächlich in einer größeren Teilnehmer-Runde deutlich besser zur Geltung kommt als zu zweit oder zu dritt. Als Party-Spiel ist diesen auf jeden Fall geeignet und wer des Öfteren auch Spieleabende mit Freunden, der Familie oder Bekannten veranstaltet, sollte dieses Spiel ohnehin bereits in der hauseigenen Sammlung haben, oder dementsprechend aufnehmen. Uns hat Tick…Tack…Bumm durch seinen simplen Aufbau und unterhaltsamen Ablauf auf jeden Fall auf seine Seite gebracht, sodass wir dem Spiel in unserer Gesamtwertung gerne acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte geben können und dieses zweifelsohne auch weitere Male spielen werden.


Gewinnspiel: Wir verlosen 1x1 Exemplar des Klassikers „Tick…Tack…Bumm – Party Edition“. Verratet uns dafür einfach in einem knappen Mail, wie sich die Spiele-Abende bei euch so gestalten und welche Spiele ihr dabei am liebsten verwendet. Schickt uns eure Zuschriften, gemeinsam mit eurem Namen und eurer Adresse an redaktion.theworldssociety@gmx.at und mit ein bisschen Glück gehört dieses Spiel bald einem von euch. Eure Daten werden vertraulich behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und dienen lediglich zur Gewinnermittlung. Eine Barablöse des Gewinns ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist am 20. Dezember 2019

Freitag, 13. Dezember 2019

Eye, Eye Captain

Alle Mann an Deck! Piratenfreunde aufgepasst, denn euer Captain hat sein Glasauge verloren, welches nun wie wild quer über das Deck rollt. Alle Achtung, dass es nicht über Bord geht! Eye, Eye Captain!– so nennt sich auch das noch relativ neue Spielevergnügen, welches im März 2019 durch die Ravensburger Verlag GmbH erschienen ist. Dieses eignet sich sowohl für ältere Seemänner sowie auch für junge Matrosen ab vier Jahren und ist somit ein Spiel für die gesamte Familie. Dieses hat einen rasanten Spielablauf und erfordert Kommunikation als auch Konzentration um sich hier einige Farbtöne zu merken. Auch uns hat vor kurzem ein Exemplar dieses Spiels erreicht, sodass auch wir es uns zur Aufgabe gemacht haben, dieses vorab für euch zu testen. Was genau uns hierbei erwartet hat und wie dieses Spiel funktioniert, möchten wir euch auch dieses Mal wieder kurz schildern. Auch dieses Mal wird die Verpackung des Spieles wieder in dieses miteinbezogen und verwandelt sich kurzerhand um einen Teil des Decks des Piratenschiffs. Immer wieder einmal kreisen über das Schiff einige Möwen oder nutzen die Möglichkeit an den Fahnen-Masten mitzureisen. Natürlich verursachen diese auch einiges an Schmutz und ausgerechnet als das Deck mit Möwen-Dreck übersäht ist, hat der Captain sein Glasauge verloren, welches aufgrund der Wellen wie wild umherrollt. Dieses wird Batteriebetrieben und rollt letztendlich tatsächlich über das Spielfeld, auf welchem sich zwölf Möwen-Häufchen mit darunterliegenden zwölf verschiedenen Farbchips befinden. Hier kommt ein Farbwürfel ins Spiel. Vorweg ist zu sagen, dass es für den Spielablauf drei Varianten gibt in welchen der Schwierigkeitsgrad jeweils um ein zusätzliches Stück angehoben wird. Dies macht man anhand der Reling-Teile die an den Ecken angebracht sind. Diese kann man zwischen Vier oder gar keinem je nach Wunsch variieren. Denn entfernt man ein solches erscheint eine offene Ecke in welche das Auge die Möwen-Häufchen durch sein Rollen befördern kann. Mithilfe des Würfels, wird eine entsprechende Farbe gewürfelt, die man unter Aufdecken der Häufchen finden muss. Stimmt die Farbe überein, so hat man das Häufchen gewonnen, andernfalls stellt man dieses zurück an Deck. Gewonnen hat am Ende jener Spieler oder jene Gruppe, welche mehr Häufchen gesammelt hat, als durch das Auge in die Kombüse des Schiffs befördert werden. Ebenso kann man eine Variante des Spiels spielen, in welchem entsprechende Sammelchips zum Einsatz kommen, welche man erhält, wenn man im Vorfeld bereits errät welche Farbe sich unter welchem Möwen-Dreck befindet. Auch hier gilt, wer die meisten Chips gesammelt hat, hat das Spiel für sich entschieden. Optisch ist dieses Spiel sehr farbenfroh und grafisch sehr schön verarbeitet. Die Dreidimensionale Spielbrett-Umsetzung kommt bei allen Mitspielern richtig gut an und vor allem die Möwen-Häufchen und allem Voran natürlich das rollende Auge machen hierbei so einiges her und sorgen bei allen Altersklassen sichtlich für Spaß. Der Ablauf des Spiels ist recht einfach erklärt, sodass selbst die kleinsten hier nach ein bis zwei Probeläufen bereits hier vollintegriert sind. Eine Spielrunde hat eine ungefähre Dauer von circa zehn Minuten, jedoch kommt bei diesem Spiel aufgrund des rasanten Ablaufs kaum Langeweile auf, sodass man durchaus dazu bereit ist, hier gleich einige Spielrunden hintereinander zu verbringen. Mit Eye, Eye Captain bekommt man hier ein sehr hochwertiges und ein sehr unterhaltsames Familien-Spiel geboten, welches uns sehr positiv überrascht hat und mit welchem wir mit großer Sicherheit noch einige witzige Spiele-Nachmittage oder Abende verbringen werden. Das Spiel ist seinen Preis auf jeden Fall wert und erfüllt absolut seinen Zweck. Enttäuscht wurden wir hier keineswegs, weshalb wir diesem in unserer Gesamtwertung gerne achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte geben möchten und euch dieses mit reinem Gewissen auf jeden Fall auch weiterempfehlen können.