Sonntag, 12. Januar 2020
4 Erste Spiele
Wenn sich ein Brettspiel nahezu unverändert
über sechsundvierzig Jahre lang im Spielwarenhandel hält kann es doch nur
erfolgreich sein. Ist es auch. Die Rede ist von dem Titel 4 Erste Spiele,
welcher durch die Ravensburger Verlag GmbH seit über vier Jahrzehnten immer
wieder erneut Veröffentlicht und nachproduziert wird, denn hierbei handelt es
sich um einen zeitlosen Spiele-Klassiker, welcher bereits seit 1974 unterschiedliche
Generationen an Kindern für sich begeistern konnte und wodurch gewiss auch
viele Eltern sich selbst noch an diesen erinnern können. Seit wenigen Tagen
liegt uns nun wieder ein Exemplar dieses Spiels vor sodass wir uns gerne die
Zeit genommen haben gut ein viertel Jahrhundert nach der eigenen Kindheit
wieder vorab für euch in diesen Klassiker hineinzusehen. Das wohl bekannteste
der hierin vier enthaltenen Spiele ist vermutlich Das Spiel Mit Dem Schloss,
welches sich für zwei bis sechs Mitspieler im Alter zwischen drei und sieben
Jahren eignet. Gespielt wird mit Spielfiguren, welche durch einen Farbwürfel angewiesen
werden die entsprechenden Spielfelder zu beziehen. Würfelt man jene Farbe auf
welchem sich bereits ein Mitspieler befindet, so wird dieser hinausgeworfen und
muss auf die Startfläche zurückkehren. Ebenso muss man rückwärts fahren, wenn
man die entsprechende Farbe vor dem Schloss nicht mehr beziehen kann. Würfelt man
die Farbe Weiß, so kommen hier die Spielkärtchen in den Einsatz, welche ein
Tier oder eine Pflanze abbilden und ebenso auf dem Spielbrett zu finden sind.
So hat man die Chance hiermit entweder zügiger ins Schloss zu wandern oder
entsprechend auch weiter zurück zu fallen. Gewonnen hat derjenige Spieler,
welcher zuerst auf das letzte Spielfeld, das Tor des Schlosses gelangt. Ein
weiteres sehr beliebtes Spiel ist das Vogelspiel. Auch dieses eignet
sich wieder bis zu sechs Mitspieler und ist ein Würfelspiel, dessen Ablauf sehr
einfach gestrickt ist, sodass selbst die jüngsten Spiele-Fans den dreh schnell draußen
haben. Dieses Mal ist der jüngste Spieler zuerst am Zug und würfelt auch hier
mit dem Farbwürfel. Würfelt er die Farbe des nächsten Spielfelds, so darf er
auf dieses Vorrücken. Würfelt der Spieler jedoch eine andere Farbe, so muss
dieser für eine Spielrunde aussetzen. Weiß ist auch hier wieder eine Art Joker,
mit welchem man auf das nächste Spielfeld weiterziehen darf. Auch für das
Vogelnest wird die Farbei Weiß benötigt. Gewonnen hat derjenige Mitspieler,
welcher zuerst das Vogelnest erreicht hat. Blumenwürfeln ist ebenso ein
regelrechter Klassiker, welcher beim Spielen einen Hauch von Nostalgie mit sich
bringt. Hieran können vier Spieler mitwirken. Mithilfe des Farbwürfels darf man
je nachdem welche Farbe man gewürfelt hat die entsprechenden Blumen auf das
jeweilige Feld auf dem Spielbrett legen. Liegt die Blüte welche man anbringen
möchte jedoch schon auf dem Feld oder wird die Farbe Grün gewürfelt, so muss
man eine Runde aussetzen. Derjenige, dem es gelingt als erstes alle Blumen auf
sein kleines Blumenbeet zum Blühen zu bringen, hat das Spiel für sich gewonnen.
Bereits größere Kinder, welche bereits schon ein wenig Anspruch über ein Spiel
erheben haben die Möglichkeit in dem Spiel Wurstschnappen ihr Können
unter Beweis zu stellen. Auch hieran können wieder bis zu vier Spieler
teilnehmen. Gespielt wird auch hier mithilfe des Farbwürfels. Der Spielzug darf
vorwärts, rückwärts, links und rechts erfolgen. Ein diagonaler Spielzug verstößt
hier gegen die Regeln. Mithilfe des Würfels begibt man sich so schnellstmöglich
in Richtung der auf dem Spielbrett befindlichen Wurstkärtchen, welche es zu
Sammeln gilt. Um sich diese zu Schnappen muss man jedoch die Farbe Weiß
würfeln. Auch hier ist es erlaubt, seine Mitspieler vom Spielfeld
hinauszuwerfen sofern man gleichzeitig auf dem bereits bezogenen Feld steht. Das
Spiel gilt als beendet, wenn alle Wurstkärtchen vom Spielbrett eingesammelt
wurden. Derjenige der die meisten Kärtchen sammeln konnte hat dieses Spiel für
sich entschieden. Zugegeben war es uns schon eine große Freude, dieses
Brettspiel nach so langer Zeit wieder in den Händen zu halten und anspielen zu
dürfen. Jedes der hier vier enthaltenen Spiele hat einen sehr simplen Ablauf zu
bieten und ist definitiv bereits für die jüngsten Spielefans und deren Einstieg
in die Welt der Brettspiele geeignet. Obwohl sich dieses Spiel vorrangig an
Kinder zwischen drei bis sieben Jahren richtet, sind dem Alter bei diesem
Klassiker keine Grenzen gesetzt und so ist dieses durchaus bei einem Spiele-Nachmittag
oder Abend unter Erwachsenen sehr gut vorstellbar. Die Spiel-Bretter gestalten
sich sehr Bunt und in unverändertem Malstil, welcher uns auf jeden Fall bis
heute im Gedächtnis geblieben ist und dies gewiss auch vielen anderen Kindern
genauso gehen wird. Das Spiel bereitet viel Freude und lässt einen die Zeit
rund um sich vergessen, sodass aus einer durchschnittlichen Spielrunde von etwa
zwanzig Minuten schnell ein ganzer Nachmittag im Nu vergehen kann. Optisch als
auch inhaltlich absolut zu empfehlen und wir können es nur gutheißen, wenn man sich
zum Einstieg in die Welt der Brett- und Familienspiele sich diesen Klassiker
nach Hause holt.Zudem fördert dieses gleichzeitig die Konzentration, ein Rege-Verständnis sowie die Farben-Lehre. Von uns gibt es für den Titel 4 Erste Spiele insgesamt
achteinhalb unserer möglichen zehn Bewertungspunkte und wir hoffen natürlich
darauf, dass dieser auch viele weitere Jahrzehnte ein fester Bestandteil des
Sortiments der Ravensburger Verlag GmbH bleiben wird.
Samstag, 11. Januar 2020
Billy Biber
Mit Billy Biber bietet sich einem ein kindgerechtes Geschicklichkeitsspiel, welcher erstmals
vor zwölf Jahren auf den Markt gebracht wurde und sich bis heute in den
Verkaufsregalen hält. Bei diesem Spiel ist viel Geschick, viel Feingefühl und
zudem auch ein wenig Denken erforderlich, weshalb dieses Spiel etwa ab einem
Alter von vier Jahren vom Hersteller, der Ravensburger Verlag GmbH empfohlen wird. Vor wenigen Tagen hat schließlich auch uns nach einigen
erfolgreichen Verkaufsjahren ein Exemplar dieses Spiels erreicht, sodass wir
dieses gerne vorab für all jene, die ebenso noch nicht in den Genuss von diesem
gekommen sind oder auch für alle nachfolgenden Generationen an Spiele Fans
getestet haben. Zunächst beginnt man damit den Damm des Bibers aufzubauen. Hierfür verbindet man die beiden Uferenden mit dem Flussteil, auf welchem
nun nach und nach die Baumstämme die für den Biber-Bau verwendet wurden
aufgestapelt. Obendrauf setzt man dann den kleinen Biber, welcher mit einem Sound
und Bewegungs-Modul ausgestattet wurde und bei Bewegungen oder Erschütterungen
reagiert. Mithilfe eines Holzstabes beginnt man nun damit den Damm aufzulösen.
Nach und nach drückt man mit diesem die Stämme heraus. Hier ist jedoch Geschick
und eine gute Taktik erforderlich, denn natürlich soll der Biber dadurch ja
nicht gefährdet werden. Gespielt wird der Reihe nach und so lange, biss der
Stapel mit dem Biber in sich zusammenfällt. Jeder Mitspieler bekommt zudem zwei
Meckerchips. Der Spieler, der die
meisten Stämme entfernen und somit sammeln konnte, gewinnt das Spiel. Gibt es
hier ein Unentschieden, so gewinnt der Spieler, welcher noch die meisten
Meckerchips hat. Billy Biber ist in seiner Gestaltung sehr gut gelungen und für
Kinder auch optisch sehr ansprechend. Vor allem der kleine Biber steht hier bei
den jüngsten Spielern stets im Mittelpunkt. Das Spiel besteht vorwiegend aus
stabilen Kunststoff-Teilen, welche sehr langlebig sind und sich zudem auch gut
reinigen lassen. Der Biber selbst wird von einer Knopf-Batterie betrieben und hat
als einziges Manko, dass sich dieser nicht ausschalten lässt und so auf jede
Erschütterung des Spiel-Kartons bereits reagiert. Die Sound-Effekte des Bibers
erinnern an jene, welche man möglicherweise aus verschiedenen Fernseh-Cartoons
bereits kennt und haben eine sehr unterhaltsame Wirkung auf Kinder. Auch dieses
Mal gestaltet sich der Ablauf des Spiels wieder recht einfach und fördert zudem
auch die Feinmotorik der jüngsten Mitwirkenden. Eine Spielrunde hat eine durchschnittliche
Dauer von zwanzig Minuten und ist für bis zu vier Mitspieler geeignet. Mit dem
Spiel Billy Biber bekommt man hier ein sehr hochwertiges und ein sehr
unterhaltsames Familien-Spiel geboten, welches uns sehr positiv überrascht hat
und mit welchem wir mit großer Sicherheit noch einige witzige
Spiele-Nachmittage oder Abende verbringen werden. Das Spiel ist seinen Preis
auf jeden Fall wert und erfüllt absolut seinen Zweck. Enttäuscht wurden wir
hier keineswegs, weshalb wir diesem in unserer Gesamtwertung gerne achteinhalb
unserer möglichen zehn Bewertungspunkte geben möchten und euch dieses mit
reinem Gewissen auf jeden Fall auch weiterempfehlen können.
Freitag, 10. Januar 2020
Äpfelchen
Eines der bisher
ältesten Brettspiele, welches wir euch nun vorstellen möchten ist der Titel Äpfelchen,
welcher vermutlich vielen Eltern und sogar Großeltern bekannt sein wird, da
dieses Spiel im heurigen Jahr bereits sein sechzigjähriges Jubiläum feiert. Selbstverständlich
wurde dieser seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung im Jahr 1960 in regelmäßigen
Abständen durch die Ravensburger Verlag GmbH neu aufgelegt, sodass Kinder und
deren Eltern bis heute in den Genuss von Äpfelchen kommen können. Auch wir erinnern uns gerne an unsere Kindheit
zurück, als wir diesen Spieleklassiker in jungen Jahren selbst im Kindergarten
spielen durften. Seither sind viele Jahre vergangen und es war uns natürlich
eine große Freude als wir diesen Klassiker vor kurzem wieder in unseren Händen
halten durften um diesen vorab für euch zu testen. Vorrangig richtet sich
dieses Spiel an Kinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren, natürlich sind
nach oben hin keine Grenzen gesetzt, jedoch sollte man nach unten hin doch
etwas vorsichtig sein, da mit den enthaltenen Äpfeln doch viele Kleinteile
vorhanden sind, die im schlimmsten Fall von Kleinkindern, Säuglingen oder unter
Umständen auch Haustieren verschluckt werden können, sollten diese im Haushalt
vorhanden sein, so sollte man dieses Spiel auf jeden Fall vor diesen fern
halten oder nur unter Aufsicht verwenden. Zwei bis vier Mitspieler haben die
Möglichkeit an diesem Spiel teilzunehmen. Zunächst werden je nach Anzahl der
Mitspieler die Äpfel an den Bäumen angebracht, jeder Mitspieler erhält einen
Baum, auf welchen jeweils zehn Äpfel angebracht werden. Üblicherweise wird das
Spiel durch den jüngsten Mitspieler begonnen oder ausgelost wer der Erste in
der Runde sein darf. In der Mitte des Spielbretts befindet sich ein Pfeil,
welcher von verschiedenen Symbolen umgeben ist. Je nachdem auf welchem er
landet ist ausschlaggebend für den weiteren Spielverlauf. Man hat die
Möglichkeit ein bis vier Äpfel zu erdrehen, welche in weiterer Folge vom Baum abgenommen
und im davorstehenden Kübelchen gesammelt werden. Wer zuerst alle zehn Äpfel
geerntet hat, hat dieses Spiel gewonnen. Doch ganz so einfach ist es am Ende
nicht, denn bleibt der Pfeil bei der Eistüte stehen, so ist eine Runde Pause
angesagt, da man ja nicht Eis essen und ernten zugleich kann. Ebenso kann es
passieren, dass dieser auf jenem Feld landet, auf welchem der Kübel mit den
bereits geernteten Äpfelchen einfach umfällt sodass diese alle vor dem
Baum verstreut sind und erneut eingesammelt werden müssen. Natürlich gibt es
aber auch hungrige Gesellen wie etwa den Raben, welcher sich gleich zwei Äpfel
krallt, diese aber nicht für sich behalten kann, sodass auch diese in der Wiese
vor dem Apfelbaum landen und erneut gesammelt werden müssen. Eine Spielrunde
dauert in etwa eine viertel Stunde bis zwanzig Minuten. Spielt man dieses Spiel
nur zu zweit so kann es unter anderem auch etwas zügiger sein. Der Ablauf ist
einfach erklärt und sorgt bei Groß und Klein auf jeden Fall für großen Spaß, da
sich dieses sehr kurzweilig gestaltet. Selbstverständlich lässt sich dieses
Spiel beliebig Oft wiederholen, je nachdem wie lange man Lust dazu hat. Für die
jüngsten Brettspiel-Fans oder jene die es noch werden möchten ist dieses Spiel
definitiv ein guter Einstieg, da der Ablauf recht Simpel ist, sehr kindgerecht
gestaltet wurde und keine großen Ansprüche stellt. Zudem fördert dieses Spiel
das Zählen im Zahlenverlauf zwischen Eins bis Zehn, eben jene Anzahl, welche
man von den Bäumen in die Eimer bringen muss. Auch sechs Jahrzehnte nach der Erstauflage
ist dieses Spiel immer noch sehr beliebt und bei den Kindern von heuten absolut
angesagt, sodass dieser gewiss auch in den nachfolgenden Jahrzehnten bestimmt
noch in den Verkaufsregalen und im besten Fall auch in den Wohn- und
Kinderzimmern stehen wird. Uns hat Äpfelchen vom Aufbau, von seiner
Umsetzung sowie seiner Verarbeitung sehr überzeugt. Die Neuauflage ist unserer
Erinnerung zufolge ziemlich Originalgetreu und lässt alte Erinnerungen wach
werden. Von uns bekommt dieser Spiele-Klassiker insgesamt neun unserer
möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir uns auch dieses Mal nicht davor sträuben
euch dieses Spiel weiterzuempfehlen.
Sonntag, 15. Dezember 2019
Tick…Tack…Bumm - Party Edition
Der explosive Spiele-Knaller
ist zurück! Die Rede ist von Tick…Tack…Bumm, welcher als Party-Edition
vor kurzem neu aufgelegt und zur ursprünglichen Version auch um eine Kategorie erweitert
wurde. Die Neuauflage der „Party-Edition“ gibt es nun mittlerweile seit
drei Jahren und wurde durch die Piatnik GmbH & Co KG in den Handel gebracht.
Es handelt sich hierbei um einen Zeitlosen-Spieleklassiker, welcher nach wie
vor in den Verkaufsregalen steht und nach wie vor gut über die Verkaufspulte
gereicht werden. Nicht umsonst wurde dieses Spiel bereits weit über sechs
Millionen Mal verkauft. Auch wir haben vor einigen Tagen ein Exemplar dieses Spiels
erhalten, sodass auch wir die Gelegenheit dazu bekommen haben uns dieses
anzusehen und vorab für euch zu testen, sodass wir nun auch euch den Ablauf des
Spiels sowie unser Empfinden darüber kurz schildern möchten, sodass wir euch
mit unserem Artikel im besten Fall bei einer Entscheidung über einen möglich
ausstehenden Kauf weiterhelfen können. Die
schick gestaltete Umverpackung beinhaltet fünf Kategorien mit jeweils
fünfundfünfzig Karten, zwei Würfel sowie eine „Bombe“, welche den Timer
darstellen soll. Um das Spiel zu starten würfelt man mit den beiden Kategorie-Würfel,
von welchem Stapel behoben werden darf. Anschließend startet man per Knopfdruck
die „Bombe“, woraufhin jeder Spieler ein passendes Wort nennen muss, welches zu
der aufgedeckten Kategorie passt und die Bombe weitergeben. Wenn die Bombe zu
Ticken aufhört und explodiert, so gilt die Runde als beendet. Derjenige Spieler
der, wie welchem die Bombe explodiert, muss die Karte bis zum Ende des Spiels
bei sich behalten. Anschließend wird mit der nächsten Runden begonnen, auch
hier aktiviert man die Bombe und deckt eine neue Karte auf. Auch hier wird
solange gespielt bis die Karte in den Besitz eines Mitspielers wandert. Gespielt
wird, bis eine der fünf Kategorien aufgebraucht ist. Derjenige Spieler, welcher
die wenigsten Karten gesammelt hat, hat dieses Spiel für sich gewonnen. Gibt es
ein Unentschieden, so wird hier solange weitergespielt bis einer derjenigen
Gleichständigen eine Karte dazu erhalten hat. Der durchschnittliche Verlauf
eines Spiels hat eine Dauer von etwa einer halben Stunde. Einen gut geregelten
Spielverlauf kann man mit einer Teilnahme ab etwa drei Mitspielern erzielen. Selbstverständlich
ist die Party-Edition von Tick...Tack…Bumm dafür vorgesehen,
diese in einer geselligen Runde mit der Familie oder Freunden zu spielen.
Aufgrund der Tatsache, dass Kinder noch nicht über einen ausgeprägten Wortschatz
verfügen, welchen es hier bedarf, sodass das Spie daher ab einem Alter von etwa
zwölf Jahren empfohlen wird. Manche Begriffe stellen einen wirklich vor sehr knifflige
Aufgaben, die jedoch mit etwas Wortgewandtheit durchaus zu bewältigen sind. Tick...Tack…Bumm ist ein gut gelungenes Spiel, welches tatsächlich in einer größeren Teilnehmer-Runde
deutlich besser zur Geltung kommt als zu zweit oder zu dritt. Als Party-Spiel
ist diesen auf jeden Fall geeignet und wer des Öfteren auch Spieleabende mit
Freunden, der Familie oder Bekannten veranstaltet, sollte dieses Spiel ohnehin
bereits in der hauseigenen Sammlung haben, oder dementsprechend aufnehmen. Uns hat Tick…Tack…Bumm durch seinen simplen Aufbau und unterhaltsamen Ablauf auf
jeden Fall auf seine Seite gebracht, sodass wir dem Spiel in unserer
Gesamtwertung gerne acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte geben können
und dieses zweifelsohne auch weitere Male spielen werden.
Gewinnspiel: Wir
verlosen 1x1 Exemplar des Klassikers „Tick…Tack…Bumm – Party Edition“. Verratet
uns dafür einfach in einem knappen Mail, wie sich die Spiele-Abende bei euch so
gestalten und welche Spiele ihr dabei am liebsten verwendet. Schickt uns eure
Zuschriften, gemeinsam mit eurem Namen und eurer Adresse an redaktion.theworldssociety@gmx.at und mit ein bisschen Glück gehört dieses Spiel bald einem von euch. Eure Daten
werden vertraulich behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und dienen
lediglich zur Gewinnermittlung. Eine Barablöse des Gewinns ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist am 20. Dezember 2019
Freitag, 13. Dezember 2019
Eye, Eye Captain
Alle Mann an Deck!
Piratenfreunde aufgepasst, denn euer Captain hat sein Glasauge verloren, welches nun wie wild quer über das Deck rollt. Alle Achtung, dass es
nicht über Bord geht! Eye, Eye Captain!– so nennt sich auch das noch
relativ neue Spielevergnügen, welches im März 2019 durch die Ravensburger Verlag GmbH erschienen ist. Dieses eignet sich sowohl für ältere Seemänner sowie
auch für junge Matrosen ab vier Jahren und ist somit ein Spiel für die gesamte
Familie. Dieses hat einen rasanten Spielablauf und erfordert Kommunikation als
auch Konzentration um sich hier einige Farbtöne zu merken. Auch uns hat vor
kurzem ein Exemplar dieses Spiels erreicht, sodass auch wir es uns zur Aufgabe
gemacht haben, dieses vorab für euch zu testen. Was genau uns hierbei erwartet
hat und wie dieses Spiel funktioniert, möchten wir euch auch dieses Mal wieder
kurz schildern. Auch dieses Mal wird die Verpackung des Spieles wieder in dieses
miteinbezogen und verwandelt sich kurzerhand um einen Teil des Decks des
Piratenschiffs. Immer wieder einmal kreisen über das Schiff einige Möwen oder nutzen die Möglichkeit an den Fahnen-Masten mitzureisen. Natürlich
verursachen diese auch einiges an Schmutz und ausgerechnet als das Deck mit Möwen-Dreck übersäht ist, hat der Captain sein Glasauge verloren, welches
aufgrund der Wellen wie wild umherrollt. Dieses wird Batteriebetrieben und
rollt letztendlich tatsächlich über das Spielfeld, auf welchem sich zwölf Möwen-Häufchen mit darunterliegenden zwölf verschiedenen Farbchips befinden. Hier kommt ein
Farbwürfel ins Spiel. Vorweg ist zu sagen, dass es für den Spielablauf drei
Varianten gibt in welchen der Schwierigkeitsgrad jeweils um ein zusätzliches
Stück angehoben wird. Dies macht man anhand der Reling-Teile die an den Ecken
angebracht sind. Diese kann man zwischen Vier oder gar keinem je nach Wunsch
variieren. Denn entfernt man ein solches erscheint eine offene Ecke in welche
das Auge die Möwen-Häufchen durch sein Rollen befördern kann. Mithilfe
des Würfels, wird eine entsprechende Farbe gewürfelt, die man unter Aufdecken
der Häufchen finden muss. Stimmt die Farbe überein, so hat man das Häufchen
gewonnen, andernfalls stellt man dieses zurück an Deck. Gewonnen hat am Ende
jener Spieler oder jene Gruppe, welche mehr Häufchen gesammelt hat, als durch
das Auge in die Kombüse des Schiffs befördert werden. Ebenso kann man eine
Variante des Spiels spielen, in welchem entsprechende Sammelchips zum Einsatz
kommen, welche man erhält, wenn man im Vorfeld bereits errät welche Farbe sich
unter welchem Möwen-Dreck befindet. Auch hier gilt, wer die meisten Chips
gesammelt hat, hat das Spiel für sich entschieden. Optisch ist dieses Spiel
sehr farbenfroh und grafisch sehr schön verarbeitet. Die Dreidimensionale
Spielbrett-Umsetzung kommt bei allen Mitspielern richtig gut an und vor allem
die Möwen-Häufchen und allem Voran natürlich das rollende Auge machen
hierbei so einiges her und sorgen bei allen Altersklassen sichtlich für Spaß.
Der Ablauf des Spiels ist recht einfach erklärt, sodass selbst die kleinsten
hier nach ein bis zwei Probeläufen bereits hier vollintegriert sind. Eine
Spielrunde hat eine ungefähre Dauer von circa zehn Minuten, jedoch kommt bei
diesem Spiel aufgrund des rasanten Ablaufs kaum Langeweile auf, sodass man
durchaus dazu bereit ist, hier gleich einige Spielrunden hintereinander zu
verbringen. Mit Eye, Eye Captain bekommt man hier ein sehr hochwertiges
und ein sehr unterhaltsames Familien-Spiel geboten, welches uns sehr positiv
überrascht hat und mit welchem wir mit großer Sicherheit noch einige witzige Spiele-Nachmittage
oder Abende verbringen werden. Das Spiel ist seinen Preis auf jeden Fall wert
und erfüllt absolut seinen Zweck. Enttäuscht wurden wir hier keineswegs,
weshalb wir diesem in unserer Gesamtwertung gerne achteinhalb unserer möglichen
zehn Bewertungspunkte geben möchten und euch dieses mit reinem Gewissen auf
jeden Fall auch weiterempfehlen können.
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